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Krieg um Rohstoffe: Ukraine, Russland und danach China?

Die Ukraine ist nur ein Nebenkriegsschauplatz im Kampf um Bodenschätze, aber ein wichtiger. Der Westen will sich Russland einverleiben. Danach wäre der Weg frei nach China.

Die NATO-Ost-Erweiterung ist Tatsache. Entgegen aller Beteuerungen während der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen im Vorfeld der deutschen Einheit steht das US-geführte Militärbündnis längst an der russischen Grenze – im Norden, im Baltikum.

Wer sich die Karte Europas genau anschaut, muss erkennen: Auch eine westlich orientierte Ukraine käme den Militärstrategen in Übersee sehr gelegen. Nicht nur als Lieferant von rüstungswichtigen Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas, Uran, Titan, Aluminium und Gold.

Die Ukraine ist strategisch ideal als zweites Aufmarschgebiet für einen schnellen Zangengriff gegen Moskau. Anders als Napoleon oder Hitler wäre die NATO in einer wesentlich komfortableren Situation. Man könnte sich auf die bereits angeschlossenen Gebiete Lettland, Estland und Litauen im Norden sowie Polen und die Ukraine im Süden stützen. Bei kurzen Nachschubwegen ist Moskau dann nur noch wenige Flugminuten oder für Bodentruppen knapp einen Tagesmarsch entfernt. Danach wäre der Weg frei zu den Bodenschätzen Sibiriens und der Arktis sowie den seltenen Erden Chinas.

Oder glaubt wirklich jemand im Ernst, dass die Europaverantwortliche im US-Außenministerium Victoria Nuland mal eben 5 Milliarden US-Dollar in einem fremden Land auf einem fremden Kontinent versenkt?


Dieser Artikel ist Teil 3 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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