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Putin muss den Westen endlich in die Pflicht nehmen! – Russland – Ukraine – Kiew – USA – EU – Donezk – Lugansk

Putin sollte sich nicht auf einen Wirtschaftskrieg zu Lasten des russischen Volkes einlassen. Er sollte den Westen jetzt in die Pflicht nehmen.

Nach dem von den “Friedensnobelpreisträgern” USA und EU finanzierten rechtsradikalen Putsch im Februar in Kiew flüchtete die Krim in Russlands Arme. Wie gut und richtig diese Entscheidung war, zeigten die letzten Monate mit Blick auf den Donbass. Der Westen macht für seine Fehler wie immer Russland verantwortlich. An das Märchen vom Ende des kalten Krieges in den 1990er Jahren glaubt wohl niemand mehr.

Der Westen hat sich in den Kopf gesetzt, die Ukraine neben Lettland als militärisches Aufmarschgebiet gegen Russland der EU und NATO anzugliedern. Ist das gelungen, werden die Falken in USA und Europa mit ihren Geheimdiensten, der russischen Opposition und regierungstreuen NGOs versuchen, das Land zu destabilisieren. Dabei gehen die Eroberer nach bewährtem Muster vor wie in Vietnam, Afghanistan, Georgien, im Irak oder im Iran – Sanktionen, Embargo, Proteste, Volksaufstand, Umsturz.

Über die Machtergreifung rechtsradikaler Kräfte in der Ukraine hat der Westen auch Russland ins geopolitische Spiel gebracht. Wie die letzten Monate zeigten, wird jeder Schritt den Russland zur Wahrung seiner Sicherheit unternimmt, mit völkerrechtswidrigen Sanktionen belegt. Jede Truppenbewegung auf eigenem Territorium, jeder Widerstand ethnischer Russen in den ehemaligen Sowjetrepubliken gegen die us-europäischen Eroberer wird Russland angelastet.

Putin muss jetzt dieses Spiel mitspielen, ob er will oder nicht. Appeasement ermutigt den Westen nur. Sanktionen sollten dabei dem Westen mehr schaden als dem russischen Volk. Zudem gilt es eine humanitäre Katastrophe in der Ostukraine zu verhindern.

Vor dem Hintergrund, dass der Westen Russland sowieso mit völkerrechtswidrigen Sanktionen und Embargo belegt und das auch noch ohne Regeln für deren Aufhebung, macht es für Russland keinen Unterschied mehr, welche Mittel es in seiner Außenpolitik einsetzt.

Putin sollte jetzt vom Westen die Einstellung aller Unterstützung der Kiewer Machthaber fordern und von Kiew die Einstellung aller Kampfhandlungen gegen die ethnischen Russen im Donbass sowie den Abzug der ukrainischen Armee und der rechtsradikalen Nationalgarde. Putin sollte deutlich machen, dass Russland bereit ist, notfalls auch im Alleingang diesen Genozid mit einer Friedensmission zu beenden.


Dieser Artikel ist Teil 32 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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