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Ukraine: Kiew stoppt humanitäre Hilfe auf 280 LKW für Donbass – Rotes Kreuz – Russland – USA – EU – Antimaidan

Wie die Kiewer Übergangsregierung den humanitären Hilfskonvoi blockiert und aus zivilen LKW komplexe Flugabwehrsysteme S-300 entstehen lässt.

Kein Strom, kein Wasser, keine Lebensmittel, keine Kommunikation, keine Spielsachen für Kinder – der Donbass mit vier Millionen Einwohnern versinkt in einer humanitären Katastrophe, während an der russischen Grenze zur Ukraine 280 LKW mit 2000 Tonnen Hilfsgütern warten.

Die seit dem bewaffneten Putsch im Februar an der Macht befindliche Übergangsregierung in Kiew behauptet, bei den Transportern handele es sich um Militärfahrzeuge mit neuem Anstrich und sie würden durch Flugabwehrsysteme S-300 begleitet.

Ja ne is klar! Ein S-300 kann man ja auch kaum von einem KAMAZ unterscheiden und daher auch nicht zurückschicken:

Flugabwehrkomplex ZRS S-300PS 2007 G1


Kiewer Militärs können dieses Flugabwehrsystem S-300 offenbar nicht von einem zivilen LKW unterscheiden. – Foto: George Chemilevsky / CC

Bei ihren Behauptungen berufen sich die Kiewer Machthaber auf ihre staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur “Ukraine National News”.

“Der Konvoi habe kein Zertifikat des Internationalen Roten Kreuzes”,

behauptet der selbsternannte Armee-Sprecher Andrey Lysenko.

Jetzt soll die Ladung an der ukrainischen Grenze auf Fahrzeuge des Roten Kreuzes umgeladen werden. Das könne jedoch eine Woche dauern, heißt es von ukrainischer Seite. Man müsse die Kontrolle über die Lieferungen haben.

Nach Bekanntwerden hatte Kiew zunächst versucht, die humanitäre Mission als eigene Idee zu verkaufen. Als dieser Versuch scheiterte, kommt es plötzlich zu Verzögerungen. Auch von einer früheren Abstimmung mit allen Beteiligten will man in Kiew offenbar nichts mehr wissen.


Dieser Artikel ist Teil 37 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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