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Video-Beweis: Bei Nacht regnet weißer Phosphor auf Donezk – Ukraine – Kiew – Antimaidan – USA – EU – Genozid

Mit weißem Phosphor setzen ukrainische Regierungstruppen eine geächtete Brandwaffe von besonderer Heimtücke auch gegen die Zivilbevölkerung ein.

Leuchtreklame für us-europäische Werte über Donezk. Dieses Amateurvideo entstand in der Nacht zum 14. August 2014. Am Nachthimmel über der Millionenstadt leuchtet weißer Phosphor.

Phosphorbomben wurden bereits von den USA und Großbritannien gegen die deutsche Zivilbevölkerung eingesetzt. Das Brandmittel ist Teil einer ausgeklügelten Zerstörungsstrategie: Ein Feuersturm vernichtet eine Stadt effektiver als die Bombardierung allein mit Sprengbomben.

Dabei ist weißer Phosphor besonders tückisch. Als Staub verbrennt er im trockenen Zustand mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff. Wasser kann ihn daher nur vorübergehen löschen. Vermischt mit Gel haftet Phosphor an Haut und Kleidung und lässt sich nur schwer entfernen. Zudem sind weißer Phosphor und seine Dämpfe hochgiftig. 50 Milligramm sind für einen Menschen tödlich. Für Menschenrechtsorganisationen gelten Phosphorbomben daher nicht nur als Brandwaffe sondern auch als chemische Waffe. Ihr gezielter Einsatz gegen die Zivilbevölkerung wurde 1977 im Protokoll zum Genfer Abkommen von 1949 verboten. Die USA und Israel haben dieses Protokoll nicht unterzeichnet. So kamen Phosphorbomben im Irak-Krieg, 2006 im Libanon und 2009 im Gazastreifen zum Einsatz.


Dieser Artikel ist Teil 40 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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