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Air Berlin: Topbonus-Karten als neues Demokratie-Problem?

Air Berlin Topbonus-Karten: Wurde der Bundestag mit billiger Plastik bestochen?

Air-Berlin-Chef Joachim Hunold hatte in Abstimmung mit der Bundestagsverwaltung sein Kundenbindungsprogramm “topbonus Gold Card” persönlich unter den Abgeordneten im Bundestag verteilt. Jetzt wittern Medien einen handfesten Bestechungsskandal.

Vielflieger nutzen Bonus-Karten, sammeln Meilen und genießen Vorteile. Die Teilnahme an solchen Bonusprogrammen ist meist kostenlos so auch bei Air Berlin. Mit dem Bundestag wurde laut Stellungnahme der Fluggesellschaft eine gesonderte Vereinbarung getroffen, die geldwerte Vorteile – wie die 40 Prozent Gold-Bonus etwa – ausschließt. Zudem wurde die Teilnahme am Gold-Programm auf dienstliche Flüge beschränkt. Auf diesen Reisen gesammelte Meilen dürfen nur dienstlich genutzt werden.

Für private Flugreisen können die Abgeordneten – wie jeder Bürger auch – die “topbonus Classic Card” nutzen. Statusvorteile gibt es hier nicht. Die Classic Card dient lediglich dazu, Meilen zu sammeln.

Air Berlin hat mit dem Deutschen Bundestag einen Corporate Vertrag.



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