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Blutbad: Jobcenter verweigerte erschossener Hartz-IV-Empfängerin die Barauszahlung

Eine Hartz-IV-Empfängerin musste heute durch eine Polizeikugel sterben, nachdem das Jobcenter Frankfurt ihr die Auszahlung in bar verweigerte.

Das entsetzliche Blutbad im Jobcenter Frankfurt am Main hätten die Sozialbeamten vermutlich leicht verhindern können. Laut einem Bericht von Welt Online hatte die 39-jährige Arbeitslose nigerianischer Abstammung mit deutschem Pass Hartz-IV beantragt. Heute wollte sie nur ihr Geld abholen. Der zuständige Mitarbeiter des Jobcenters bestand aber auf einer Überweisung und verweigerte so der Frau eine in Notfällen durchaus mögliche Barauszahlung.

Dabei kam es zum Streit, bei dem der Jobcenter-Mitarbeiter offenbar wenig Feingefühl zeigte. Der alarmierte Sicherheitsdienst rief eine Polizeistreife zur Hilfe. Als die Frau sich ausweisen sollte, zog sie vermutlich aus Verzweiflung ein Messer aus ihrer Handtasche und ging damit auf einen Polizeibeamten los. Der Mann wurde an Bauch und Arm verletzt. Seine Kollegin zog daraufhin ihre Dienstwaffe und schoss.



{ 1 comment… add one }

  • KritikanJobcenter Mai 24, 2011, 09:48

    Es ist nur eine Fortführung der aggressiven Art und Weise, in der Mitarbeiter des Jobcenter mit Kunden umgehen. Es hätte sicher andere Handlungsalternativen gegeben. Dass man Menschen so abfertigt und statt eine Lösung zu suchen, dann sofort die Polizei ruft, zeigt doch, wie man mit den Kunden umgeht. Dass es manchmal nicht leicht ist, ist klar, aber der Umgangston der Mitarbeiter und deren Verhaltensweisen sind oft der Grund für Aggressionen, die bei Kunden entstehen, weil diese hilflos der Willkür der Mitarbeiter ausgesetzt sind. Die Sachbearbeitung ist oft sehr mangelhaft, den Betroffenen werden oft ihre Rechte vorenthalten und sie werden im Jobcenter diskriminiert von den Mitarbeitern. Dass diese oft fachlich miserabel sind und sich schlicht nicht auskennen, verschlimmert das Problem noch. Die Mitarbeiter sind auch auf das Gesetz nicht eingestellt der Hilfe und Förderung, diese glauben, dass der Job ein Freifahrtschein für Willkür gegenüber den armen Menschen ist, die dort Hilfe suchen. Die Mitarbeiter erhalten ihre Ausbildung in einer dreitägigen Rechtsschulung (!) und einer einwöchigen Computerschulung. Es gehört dort auch zum guten Ton, als Mitarbeiter völlig überfordert zu sein, Vorgesetzte tun auch nichts dagegen, sondern stimmen in die Klagen mit ein. So baden die Mitarbeiter in Selbstmitleid, verurteilen die Kunden und helfen ihnen in den seltensten Fällen, sie haben weder die Motivation, zu fördern noch wissen sie, wie so etwas effektiv funktioniert. Es war so nur eine Frage der Zeit, bis so etwas einmal passiert.

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