≡ Menu


CDU-Wahlprogramm: Weiter wie bisher, auf unbestimmte Zeit!

Christdemokraten wollen Krise aussitzen! Wirtschaftsthemen erklärt das “Regierungsprogramm” der Union:

Es ist das undemokratischste Wahlprogramm Deutschlands. Keine andere Partei-Spitze entmündigt ihre Basis so wie die der Christdemokraten. Die Verfahrensweise erinnert stark an die SED-Parteitage. Einziger Unterschied: Den Menschen wurde damals wenigstens ein Ziel vorgegaukelt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass bei CDU/CSU so ein “Ich wasch Dich irgendwann, aber keine Angst, ich mach Dich schon nicht nass!” heraus kommt.

Von einer Volkspartei, die sich Wirtschaftspolitik auf die Fahnen schreibt, hätte sich der Wähler zumindest einen Lösungsansatz für die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die daraus entstandenen Probleme gewünscht. Den wollen die Christdemokraten jedoch in den kommenden vier Jahren erst einmal gemeinsam mit der FDP suchen. Wahrscheinlich werden sie ihn nicht finden, denn bis dahin hat sich die Wirtschaft längst erholt und alle Ursachen der Krise vertuscht.

Und weil der Union ihre Wähler so egal sind, machten sich Merkel, Pofalla & Co. auch gar nicht erst die Mühe auf die Probleme der Menschen einzugehen. Vielmehr übernahmen sie in grossen Teilen ihr Programm aus dem Jahre 2005 und stehen, wie die Neuauflage ihres verstaubten Wahlslogans aus dem Jahre 1957 “Keine Experimente!” beweist, für Marktwirtschaft der späten 50iger ohne Rücksicht auf aktuelle Gegebenheiten, wie Globalisierung, internationaler Lohndruck, Pisa oder Effizienzsteigerung in Deutschland. Zudem wurde ein Viertel aller Erwerbsfähigen glatt ausgegrenzt, nämlich die 3,6 Millionen Arbeitslosen puls die 7 Millionen Hartz-IV-Empfänger. Ein Konzept, wie die Bürger wieder nachhaltig in Lohn und Brot gebracht werden sollen, fehlt gänzlich. Die Union verstrickt sich stattdessen in ein “am liebsten alles auf einmal”: Schuldigen der Krise suchen, Arbeitsplätze sichern, in Forschung und Bildung investieren, Steuern runter, nächste Krise vermeiden und so weiter und so fort und umgekehrt. Eine Idee zur Finanzierung hat man dabei ebenso wenig, wie eine Zeitline. Der Wähler könnte ja eine Messlatte an die Politik legen und bemerken, dass Merkel für Aussitzen und Verzögerungstaktik steht, in der Hoffnung der Markt wird’s schon irgendwie richten.

Fazit:
Das Wahlprogramm der Union ist eine Frechheit und der Wunsch “Angela Merkel soll Kanzlerin bleiben” ist für Deutschlands Zukunft zu wenig.



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner