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Demokratie: Darf Bahn-Chef Grube “Stuttgart 21″ durchprügeln?

Der Vorstandsvorsitzende der “gesetzestreuen” Deutschen Bahn Rüdiger Grube will den “demokratisch” begonnen Bau seines Stuttgarter Prestige-Bahnhofs gegen alle Widerstände des Volkes durchsetzen.

Bahn-Chef Grube sieht sich aufgrund des massiven Volkswiderstandes genötigt, öffentlich zu betonen, sein mutmaßlich überteuertes Sicherheitsrisiko “Stuttgart 21” müsse mit unseren Steuermilliarden gebaut werden, weil alle durch die Wirtschaft an die Macht finanzierten, sorry, durch das Volk demokratisch gewählten Entscheidungsgremien dem mehrheitlich, sprich demokratisch, zugestimmt hätten.

Durch die CDU-Sonntagszeitung BamS liess Grube verbreiten:

”Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gibt es nicht!”

weil man Beschlüsse auch in einer Demokratie akzeptieren müsse.

Die Vergangenheit beweist aber, daß gerade labile und unerfahrene Politiker nicht immer das tun, was ihnen vom Volk aufgetragen wurde. Daher gehört es auch zu einer Demokratie, dass Beschlüsse der Volksvertreter durch das Volk kontrolliert und – wenn nötig – revidiert werden.



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