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Deutschland braucht einen Aussenminister, keine Primadonna!

Vertrauen und Glaubwürdigkeit unseres Vizekanzlers und Aussenministers Guido Westerwelle (FDP) sind dahin. Bleibt nur noch zu hoffen, dass er einen halbwegs würdigen Abgang findet.

Guido Westerwelle hat sich in jüngster Vergangenheit als Aussenminister weniger auf sein Amt als vielmehr auf die Spaltung Deutschlands und Begünstigung seines privaten Umfeldes konzentriert. Die Spaltung ist ihm bravourös gelungen. Deutschland war noch nie so entzweit, wie heute, nicht einmal zu Zeiten des Ost-West-Konflikts im Kalten Krieg. Hinzu kommt die fragwürdige Besetzung der Delegationen mit denen Westerwelle um den Globus reist. Dabei geht es nicht so sehr um seinen Partner Michael Mronz. Vielmehr stellt sich dem Beobachter die Frage, warum ausgerechnet Bruder Kai und der Schweizer Geschäftsfreund Cornelius Boersch immer mit von der Partie sind. Ist Deutschlands Vorrat an Wirtschaftsgrössen erschöpft?

Dieses Verhalten unseres Vize musste in Deutschland für gewisse Irritationen sorgen und wer selbst gerne aus der Hüfte schiesst, muss sich auch Kritik gefallen lassen. So nehmen Opposition und Medien dieses für einen Aussenstehenden durchaus unterhaltsame Spektakel rund um Westerwelle dankend auf und selbst unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scheint verunsichert.

Wir erwarten von unserem Vize und Aussenminister, dass er unser Land als Gesamtheit nach aussen würdig und seriös vertritt. Persönliches Geltungsbedürfnis, familiäre Befindlichkeiten und private (ausländische) Geschäftsfreunde müssen dabei zurückstehen.

Florian Güßgen (Stern) hat die Situation in seinem Kommentar sehr schön zusammengefasst. Wobei die Frage bleibt: Kann Westerwelle den Schaden an unserem Land und unserer Regierung noch heilen?



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