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Fachkräftemangel: Billig-Migranten sollen Arbeitsplätze schaffen!

metzger butcherWas ist das für ein Wirtschaftsminister, der Entwicklungshilfe für Migranten plant, aber deutsche Fachkräfte in Hartz-IV schickt?

Tausende hochqualifizierte deutsche Fachkräfte sind hierzulande arbeitslos. Doch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) plant die Regeln für Einwanderer aufzuweichen, schreibt die WirtschaftsWoche.

Billig-Ausländer werden unsere Chefs!
So soll künftig das für Ausländer geltende Mindesteinkommen von 66.000 Euro pro Jahr deutlich abgesenkt werden. Es darf bezweifelt werden, ob billige Arbeitskräfte hierzulande mehr Jobs schaffen als ihre bestens qualifizierten deutschen Kollegen. Auch soll künftig die Prüfung auf deutsche Bewerber für eine international ausgeschriebene Stelle entfallen. Dies bedeutet eine völlige Neoliberalisierung des Arbeitsmarktes und eine Diskriminierung aller deutschen Bürger.

Bäcker, Metzger, Wirte, alle sind willkommen!
Wir sprechen hier nicht von ein paar Doktor-Ingenieuren, die innerhalb eines Grosskonzerns in eine deutsche Niederlassung wechseln. Wir sprechen hier über einen drohenen Dammbruch durch den Niedriglöhner aller Art ins Land geholt werden sollen. Brüderle will auch das Handwerk mit Billig-Meistern, wie Bäcker und Metzger, bedienen

Werbeprämie auf Kosten der Steuerzahler
Eine Werbeprämie lehnt Brüderle zwar offiziell ab. Durch die Hintertür werden Unternehmen jedoch ihre Lockprämien von der Steuer absetzen, wie das mit Betriebsausgaben halt so üblich ist.

Wer einmal in seinem Chef-Sessel sitzt…
Gemäss unserem Wirtschaftsminister sollen die neuen Regelungen zwar nur für den Übergang gelten, bis deutscher Nachwuchs ausgebildet ist oder Ältere auf vakante Positionen umgeschult wurden. Da jedoch künftig keine Prüfungen nach deutschen Bewerbern erfolgen und die Arbeitserlaubis sowieso unbefristet erteilt würde, bleiben unsere Fachkräfte auch künftig am neu liberalisierten Arbeitsmarkt chancenlos.

Foto: moriza / CC



{ 1 comment… add one }

  • Schwesterle Oktober 24, 2010, 11:29

    Ab wann ist man als Deutscher eine Fachkraft? Oder, wie kann man für Politik und Wirtschaft ein billigerer Migrant werden?

    Ausbildung

    Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule
    Betriebs- und Verkehrseisenbahner
    Wehrdienst
    Kraftfahrzeugmechaniker
    Ausbildung zu spez. Fügetechniken
    Meister für Maschinen- und Anlageninstandhaltung
    Handwerksmeister
    KGL Plastverarbeitung Kunstharze
    KC / PC – Anwendungen, Programmierung und Arbeit mit Nutzerprogrammen
    Ausbildung Technischer Betriebswirt (aufgegeben wg. behördlicher Festanstellungszusage)
    kaufmännische Ausbildung, Deutsche Private Finanzakademie GmbH Sachsen
    Ausbildung (privat) Investment- und Altersvorsorgeberatung
    Führerschein alle Klassen, Hebezeugführerpass

    berufliche Tätigkeiten

    Zugführer / Fahrdienstleiter DR
    Wehrdienst
    KFZ u. Großgeräte – Mechaniker im Kundenservice u. in der Bauwirtschaft
    Werkstattleiter
    Jugendobjekt Erdgastrasse / Abtltr. Isolierung, PVI, Beschaffung u. Versorgung
    Technischer Leiter / stellv. Betriebsleiter / Standortsicherer Kundendienst
    Gebrauchtwagenverantwortlicher Opel- Service
    Betriebsprüfer / Außenprüfer / Einzel- und Gruppenermittler der Verfolgungsbehörde Arbeitsamt – Eingriffsverwaltung (Verfolgung illegaler Ausländerbeschäftigung)
    Arbeit suchend
    AB – Maßnahme, Koordinator Projekt- und Ausführungsorganisation
    weiter dringlichst Arbeit suchend

    vermerke@googlemail.com

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