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Ferienjob – Kinderarbeit als Hartz-IV-Ersatz!

Wer in Krisenzeiten einen Fereinjob ergattert, kann sich glücklich schätzen, ausser Hartz-IV-Kinder natürlich. Kinder, die in einer Bedarfsgemeinschaft nach SGB II leben, und sich in den Ferien für etwas Geld abrackern, werden gnadenlos zur Kasse gebeten.

Während sich Sprösslinge aus gutbetuchten Familien ein sattes Taschengeld für die Ferien verdienen, bleibt Hartz-IV-Kindern trotz harter Arbeit fast nichts übrig. Ihr sauer verdientes Geld wird auf Hartz-IV-Regelsätze der Bedarfsgemeinschaft (Eltern) angerechnet, berichtet DerWesten.

Die Botschaft in den durch SPD, Grüne, Union und FDP verabschiedeten Hartz-Gesetzen an zwei Millionen Kinder in Deutschland ist eindeutig: Ehrliche Leistung lohnt sich nicht!

In § 30 SGB II “Freibeträge bei Erwerbstätigkeit” heisst es dazu:

“Bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die erwerbstätig sind, ist von dem monatlichen Einkommen aus Erwerbstätigkeit ein weiterer Betrag abzusetzen. Dieser beläuft sich

  1. für den Teil des monatlichen Einkommens, das 100 Euro übersteigt und nicht mehr als 800 Euro beträgt, auf 20 vom Hundert und
  2. für den Teil des monatlichen Einkommens, das 800 Euro übersteigt und nicht mehr als 1.200 Euro beträgt, auf 10 vom Hundert.”

Eine Ausnahmeregelung für Ferienjobs gibt es nicht. Eine Schande für Deutschland, wenn die Gesellschaft schon Minderjährige in die finanzielle Haftung nimmt!



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