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Finanzkrise: Rentner sollen Euro retten

Trotz robuster Konjunktur müssen auch Oma und Opa künftig für den Euro sparen. Die letzten Rentenerhöhungen fallen der niedrigen Inflation zum Opfer, weil die schwarz-gelbe Bundesregierung unser Geld großzügig an Banken und EU-Länder verteilt.

Deutsche Rentner verarmen, meldete bereits im Jahre 2008 das Statistische Bundesamt. Demnach stieg im Jahre 2007 die Altersarmut um fast 6 Prozent. Immer mehr Senioren mussten schon damals Hartz-IV beantragen. Das war vor der Finanzkrise.

Inzwischen haben Gierbanker nicht nur die Privatvermögen der Senioren verzockt – wie im Falle Lehman Brothers -, jetzt plündern sie auch noch unsere Rentenkassen.

Weil sich EU-Länder durch nationale Bankenrettungspakete überschulden und nach schwarz-gelber Lesart der EU-Verträge neben Banken auch keine Staaten unseres Währungsraumes pleitegehen dürfen, müssen deutsche Rentner nach einem Leben harter Arbeit nun das Politprojekt “Euro” retten.

So stößt die schwarz-gelbe Koalition ihre 20 Millionen Lieblingswähler vor den Kopf, um einer kleinen Klientel ihr Casino offenzuhalten, denn sonst drohe ja schliesslich die “Kernschmelze”.

Nachdem unsere Pensionäre im Jahre 2010 infolge der Wohltaten der Bundesregierung um Angela Merkel (CDU) an Banken und Hoteliers eine Nullrunde bei den Renten hinnehmen mussten, prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für die Jahre 2011 und 2012 erhebliche Kaufkraftverluste bei den Senioren. Zwar gibt es in 2011 eine Rentenerhöhung von einem und in 2012 eine Erhöhung von 0,4 Prozent. Die Inflationsrate soll nach DIW-Schätzungen jedoch dieses Jahr 1,6 und im nächsten Jahr 1,7 Prozent betragen, meldet Welt Online.

Wirtschaftswachstum als Selbstzweck
Zudem geht das DIW für dieses Jahr von robusten 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum aus. In 2012 erwarten die Ökonomen 1,3 Prozent. Die Folge des exportgetragenen Aufschwungs sind Lohn- und Preissteigerungen hierzulande. Rentner, Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger haben davon nichts. Demnach bleiben rund 40 Prozent der Bevölkerung von der “sozialen” Marktwirtschaft ausgeschlossen.



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