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Grüne gewinnen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Winfried Kretschmann wird erster grüner Ministerpräsident in Baden-Württemberg. In Rheinland-Pfalz können die Grünen ihr Wahlergebnis verdreifachen.

winfried kretschmann gruene

Die schwarz-gelbe Politik der letzten Jahre hat sich wirklich gelohnt. Gestern bekamen CDU und FDP gleich in zwei Bundesländern die Quittung. Die Grünen konnten dagegen auch viele Nichtwähler mobilisieren.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg, die 58-jährige Hochburg der Christdemokraten und Liberalen, wurde im Sturm von den Grünen und der SPD erobert. Nach letzten Hochrechungen verbessern sich die Grünen um 12,5 auf 24,2 Prozent. Ihr Juniorpartner SPD gibt 2,1 Prozent ab und kommt auf 23,1 Prozent. Die CDU fällt um 5,2 auf 39,0 Prozent. Die FDP verschlechtert sich um satte 5,4 auf 5,3 Prozent und überwindet nur knapp die Fünf-Prozent-Hürde.

Damit erhalten die Grünen 36 Sitze im Landtag. Die SPD entsendet 35 Abgeordnete. Die CDU und FDP erhalten 60 und 7 Mandate.

DIE LINKE konnte mit 2,8 Prozent der Stimmen die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwinden.

Die Wahlbeteiligung stieg auf stattliche 66,2 Prozent gegenüber 53,4 Prozent in 2006.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz konnten die Grünen ihr Ergebnis mehr als verdreifachen. Sie verbesserten sich um 10,8 auf 15,4 Prozent. Die SPD büßte 9,9 Prozent ein, liegt aber immer noch bei 35,7 Prozent. Die CDU konnte sich um 2,4 auf 35,2 Prozent verbessern. Das Ergebnis der FDP rauschte von 8,0 auf 4,2 Prozent herunter, so dass die Liberalen nicht mehr im Landtag vertreten sind.

Die SPD erhält 42 Sitze im Landtag. Die CDU kommt auf 41 Mandate und die Grünen entsenden 18 Abgeordnete.

DIE LINKE scheiterte mit 3,0 Prozent ebenfalls an der Fünf-Prozent-Hürde.

Die Wahlbeteiligung lag bei 61,8 Prozent gegenüber 58,2 Prozent in 2006.

Landeswahlleiter
Foto: GRÜNE Baden-Württemberg / CC



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