≡ Menu


Kanonenboot-Deal: Merkel verkauft Kriegsschiffe an sozialistisches Bruderland Angola

Nach Milliarden-Panzerdeal mit Saudi-Arabien: Kanzlerin Merkel plant offenbar mit Angola einen vormals sozialistischen Bruderstaat der DDR mit Kriegsschiffen aufrüsten. Dabei hat Angola die weltweit zweithöchste Sterblichkeit unter Kleinkindern.

Die Tinte unter dem illegalen Panzerdeal im Wert von zwei Milliarden Euro zwischen Krauss-Maffei Wegmann und dem Terror-Regime in Saudi-Arabien ist noch ganz frisch. Doch schon plant Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eiskalt das nächste dubiose Waffengeschäft. Diesmal soll die Diktatur Angolas mit Kriegsschiffen zum regionalen Stabilitätsfaktor aufgerüstet werden.

Dabei wären Minenräumgeräte, Medikamente und Nahrungsmittel in dem vom jahrzehntelangen erbitterten Bürgerkrieg zwischen MPLA, Unita und FNLA zerütteten und verarmten Krisenland dringend notwendig!

Angola gilt, wie Saudi-Arabien auch, als Diktatur. Der Unterschied: Die Angolaner sind vom Wohlstand ebenso weit entfernt wie ein Urmensch von der Mondlandung.

Seit seiner Unabhängigkeit von Portugal im Jahre 1975 wütete in dem westafrikanischen Land bis zum Jahre 2002 ein durch die Supermächte in Ost und West entfesselter Stellvertreterkrieg. Die Minenfelder in manchen Provinzen zeugen auch heute noch davon.

In Angola stirbt aller drei Minuten ein Kind!

Trotz Reichtum an Erdöl und Diamanten hungert die Bevölkerung. Rund ein Drittel der Menschen ist auf internationale Nahrungsmittel-Spenden angewiesen. Nur 30 Prozent der Menschen haben Zugang zu medizinischer Versorgung. Angola hat die zweithöchste Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren.

Die angolanische Wirtschaft wuchs zwar in den letzten Jahren rasant. Aufgrund massiver Korruption kommt der Reichtum bei der Bevölkerung jedoch nicht an.

Aber Merkel schwatzt Angola deutsche Kriegsschiffe auf!

Laut einem Spiegel-Bericht kam die Anfrage nach den Kanonenbooten zur Grenzsicherung noch nicht einmal vom angolanischen Präsidenten José Eduardo dos Santos selbst. Die Bundeskanzlerin soll den Kanonenboot-Deal als Sahnehäubchen von sich aus auf die gewünschten Baumaschinen oben draufgepackt haben.

Laut Spiegel könnte es sich um bis zu acht 41 Meter lange Patrouillen-Boote der Bremer Lürssen Werft im Gesamtwert von rund 200 Millionen Euro handeln, die der neue Bündnispartner im Kampf um Stabilität in der Region erhalten wird.

Dos Santos hatte die Wahlen im Jahre 2008 mit “lupenreinen demokratischen” 82 Prozent gewonnen.



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner