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Kanzler-Gehalt: Steinbrück hat recht!

Nur gut geschmierte Politiker arbeiten auch gut. Das muss Deutschland noch lernen.

Das deutsche Volk zahlt seinen Vertretern ein klägliches Taschengeld, während die Wirtschaft ihnen den eigentlichen Lebensunterhalt über sogenannte “Nebeneinkünfte” finanzieren muss. Da braucht sich hierzulande niemand zu wundern, für wen unsere unterbezahlten “Volkvertreter” dann Politik machen.

So verdient die Bundeskanzlerin ab 2013 pro Monat gerade einmal lächerliche 17 016 Euro.

Das ist kein Kanzlergehalt. Das ist eine Frechheit!

Sogar der Chef des bayerischen Regional-Rundfunks erhält mit monatlichen 26 000 Euro wesentlich mehr Salär und Deutschlands Spitzenverdiener Nummer 1, VW-Chef Martin Winterkorn, verantwortlich für 500 000 Mitarbeiter, verdiente im Jahr 2011 satte 17,5 Millionen Euro.

Um ihrem Wählerauftrag gerecht zu werden, müssten Bundesregierung und Bundestag vielmehr so teuer sein, dass jeder Lobby-Verband nach Durchsetzung seines Wunschgesetzes Pleite wäre und es gar nicht erst versucht. Im Vergleich mit Gehältern unserer Minister müssten sich Investmentbanker wie Hartz-IV-Empfänger fühlen und die Bezahlung des Bundeskanzlers mit der Verantwortung für 82 Millionen Bürger sollte sich an der Pro-Kopf-Vergütung eines DAX-Vorstands orientieren.

Die durch BILD und Spiegel angezettelte widerliche Neiddebatte hilft uns nicht.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat recht. Wenn Deutschland gute Politiker haben will, muss es auch den entsprechenden Kaufpreis bezahlen oder sich mit seiner 17 000-Euro-Machtpolitikerin zufrieden geben.



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