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Krankenhaus-Entscheid Dresden: Warum “Ja”?

Bürgerentscheid am 29. Januar 2012 – Fünf wichtige Argumente für städtische Krankenhäuser in Dresden:

Damit unsere Krankenhäuser Eigenbetriebe der Stadt bleiben.

Krankenhäuser als Eigenbetriebe haben sich über Jahrzehnte bewährt. Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt sichern gemeinsam mit Uniklinikum, Diakonissenkrankenhaus, St. Josef Stift und anderen eine umfassende medizinische Versorgung für uns Dresdner.

Eigenbetriebe können nicht verkauft werden.

Eine Privatisierung wird somit wirksam verhindert. Eigenbetriebe sind kommunale Unternehmen, die nicht selbständig handeln. Sie stellen öffentliches Sondervermögen dar, das zum Haushalt gehört.

Weil öffentliche Krankenhäuser mit privaten Partnern ein starkes Bündnis bilden.

Sogenannte Public Private Partnerships (Öffentlich-Private Partnerschaften) dienen der Kapitalbeschaffung für Investitionen und der Optimierung von Strukturen. Solche Bündnisse haben eine hohe Schlagkraft.

Eine private “Städtische Klinikum Dresden gGmbH mit Verkaufsoption” gefährdet unsere Gesundheit.

Durch Kürzung unrentabler medizinischer Leistungen und Erhöhung von Arbeitsbelastung und Fehlerquote durch Personalabbau sinken die Qualität und Angebot der medizinischen Leistungen.

Denn die Einnahmen von Krankenhäusern sind durch Fallpauschalen der Krankenkassen begrenzt, so dass Wirtschaftlichkeit ausschließlich mit Einsparungen erreichbar ist.

Nur öffentliche Krankenhäuser garantieren eine angemessene Bezahlung nach öffentlichem Tarif.

Durch die anhaltende Privatisierung von Krankenhäusern liegt in Deutschland das Einstiegsgehalt einer Krankenschwester im Bundesdurchschnitt bei 1000 Euro. Ein Pfleger startet mit 500 Euro. Das medizinische Personal soll sich aber seinen Aufgaben widmen und nicht über private finanzielle Probleme nachdenken müssen. Daher ist die Sicherung der Bezahlung nach öffentlichem Tarif durch Eigenbetriebe so wichtig.



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