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Leerverkaufsverbot erneut erweitert

Die Bundesregierung hat heute den Entwurf für das “Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte” beschlossen. Damit soll eine gesetzliche Grundlage geschaffen und das bereits von der BaFin verhängte Verbot erweitert werden.

Wie das Bundesfinanzministerium mitteilt, soll dadurch verhindert werden, dass Spekulanten Short-Positionen eingehen und zugleich Kurse zu ihrem Gunsten manipulieren. Das Verbot betrifft den regulierten Markt an deutschen Börsen und gilt für

  • ungedeckte Leerverkäufe deutscher Aktien
  • ungedeckte Leerverkäufe von Staatsanleihen von Ländern der Eurozone
  • den Handel mit Credit Default Swaps (CDS) auf Staatsanleihen von Ländern der Eurozone, sofern dem Geschäft kein Absicherungszweck zu Grunde liegt.

Zudem erweitert das Gesetz die Regelungsbefugnisse der BaFin und des Bundesministeriums für Finanzen.



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