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Macht Arbeit glücklich?

Es soll Menschen geben, die behaupten das (siehe FOM-Umfrage unter Managern). Ich gehöre nicht dazu. Sind Sie glücklich, wenn Sie morgens um 07.00 Uhr aufstehen müssen und im Schritttempo zur Arbeit fahren oder sich in die U-Bahn drängeln? Sind Sie glücklich, wenn Sie dann erst abends um 20.00 Uhr oder später zu Hause sind, weil der Chef noch dieses und jenes Wehwehchen hatte, wenn Sie sich ein letztes Bier genehmigen und danach ins Bett fallen, um am nächsten Morgen das Ganze zu wiederholen, immer und immer wieder, ein Leben lang? Augenwischerei!
  • Erfolg macht glücklich!
  • Gehaltserhöhungen machen glücklich!
  • Prämien machen glücklich!
  • Selbstverwirklichung macht glücklich!
  • Soziale Sicherheit macht glücklich, zumindest zufrieden!
  • Soziale Anerkennung macht glücklich!
  • Konsum macht glücklich!

Arbeit? Nö, die macht nicht glücklich. Arbeit ist Mittel zum Zweck:

  • früher: um zu überleben,
  • heute: um nicht aus der gesellschaftlichen Norm zu fallen.

Schauen Sie sich die “Maslowsche Bedürfnispyramide” an. Die Erfüllung dieser Bedürfnisse macht glücklich. Aber erst die oberste Stufe “Selbstverwirklichung” lässt beim Menschen Arbeit mit Glück verschmelzen, wenn Interessen und Vorlieben zum Beruf werden. Aber wie viele Menschen betrifft das?

Beispiele?
Jet-Piloten, Ärzte oder Lokführer sind mit ihrer Arbeit sicher glücklich. Sie verwirklichen ihren Traum und werden dafür sogar bezahlt.

Selbständige und Manager hingegen werden von Gier getrieben, der Gier nach Geld, der Gier nach Macht. Sie sind Pragmatiker, die das Nötige tun, um ein Ziel zu erreichen, ob es ihnen passt oder nicht.

Die viel zitierte “zumutbare Tätigkeit” oder das blosse Entrinnen aus der Hartz-IV-Schraubzwinge, ist pure Arbeit ohne persönlichen Bezug, die weder glücklich macht, noch Leistungsbereitschaft generiert.



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