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Mangels Fachkompetenz? Verteidigungsministerin gab 1,6 Millionen Euro für Berater aus

Ohne Fachwissen gibt’s in der Privatwirtschaft noch nicht einmal eine Stelle als Praktikant. Dagegen scheinen auch größere Wissenslücken in unserer Bundesregierung kein Problem zu sein. Schließlich kann man Sachverstand ja extern einkaufen.

Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) machte davon im Jahre 2014 offenbar auch regen Gebrauch. So berichtet die Welt, dass die Ärztin ihre Beratungskosten gegenüber dem Vorjahr von 75 000 Euro auf satte 1,6 Millionen Euro auf mehr als das Zwanzigfache steigerte. 1,37 Millionen Euro sollen dabei für eine Bestandsaufnahme und Risikoanalyse bezahlt worden sein.

Nun ist es ja nicht so, dass Soldaten in Friedenszeiten unter Überarbeitung und an Burnout leiden. Wer selbst einmal gedient hat, wird das bestätigen. Somit hätte eine solche Analyse durch die Inspekteure der Bundeswehr veranlasst und so sicher wesentlich günstiger erfolgen können. Zumal sie sowieso die militärischen Berater des Bundesverteidigungsministeriums sind.

Mangelt es von der Leyen an Fachkompetenz, an wirtschaftlichem Verständnis oder traut sie ihrer Truppe nicht?



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