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Plagiatsvorwürfe: Mit Margarita Mathiopoulos erneut eine FDP-Frau unter Verdacht

Schon wieder die FDP! Nach Silvana Koch-Mehrin und Georgios Chatzimarkakis gerät jetzt Margarita Mathiopoulos ins Visier der Plagiats-Fahnder. Gibt es in dieser Partei auch ehrliche Mitglieder?

Mit Geld können die “Liberalen” nicht umgehen und ihren Doktoren haftet das Negativ-Image von Hochstablern an.

Ihre Doktorarbeit zum Thema “Amerika: Das Experiment des Fortschritts. Ein Vergleich des politischen Denkens in den USA und Europa” hatte Margarita Mathiopoulos bereits in den 1980er Jahren zusammengestellt.

Aber schon Anfang der 1990er kam es zur ersten Kritik.

Die Universität Bonn prüfte damals die Promotionsschrift der Waffenlobbyistin griechischer Abstammung, die auf ihrer Homepage offen für ihre beiden Rüstungsfirmen wirbt, und fand angeblich nur “handwerkliche Fehler”.

Eine erneute Überprüfung im Internet belegt aber, fast die halbe Doktorarbeit könnte illegale Kopien enthalten.

Jetzt hat sich die Enthüllungsplattform “VroniPlag Wiki” der Dissertation der FDP-Politikerin angenommen. Demnach wurden bislang auf 163 Seiten (46 Prozent) Plagiate nachgewiesen. Auf vielen Seiten umfassen die kopierten Textstellen mehr als 50 Prozent teilweise sogar mehr als drei Viertel des Textes.

Um die Honorarprofessorin für US-Außenpolitik und Internationale Sicherheit an der Uni Potsdam wird es eng, denn die Uni Bonn ist zur erneuten Prüfung ihrer Doktorarbeit gezwungen.

Den Titel mit einem erneuten Verweis auf angebliche “handwerkliche Fehler” zu halten, dürfte nun nicht mehr funktionieren. Aber auch die Uni wird sich zumindest die Frage nach einer gewissen Oberflächlichkeit bei der Vergabe ihrer Doktortitel gefallen lassen müssen.



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