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Todesschuss in Frankfurt: Musste die Kundin sterben, weil das Jobcenter ihr das Geld verweigerte?

Todesschuss im Frankfurter Jobcenter: Eine Kundin bricht, von einer Polizeikugel getroffen, zusammen und stirbt. Zuvor gab es Streit. Laut BILD ging es um Geld, welches das Jobcenter verweigerte.

Der Druck der Jobcenter auf die Arbeitslosen ist immens. Lange bekannt sind auch die fiesen Tricks der Sozialbeamten. So werden gerne eigene Fehler und Schlamperein auf den Rücken der Arbeitslosen vertuscht. Oft geschieht dies durch Beugung und Auslegung von Formulierungen im Gesetzestext.

Besonders beliebt sind bei den Sozialbeamten Hinweise auf die sogenannte “Mitwirkungspflicht” oder auf die “Pflicht, seine Einkommenssituation zu verbessern”. Damit lässt sich jede willkürliche Verweigerung von Leistungen und jeder Übergriff auf die Privatsphäre rechtfertigen.

Die Betroffenen können sich nur durch langwierige Gerichtsverfahren wehren. Die Sozialgerichte aber mit rund 20.000 Klagen pro Jahr sind völlig überlastet. Tendenz steigend!

Fliesst dann am Ende endlich das Geld, ist der Schuldenberg der Betroffenen kaum noch zu bewältigen. Kein Wunder also, dass es immer wieder zu Streit kommt.

Trägt auch das Jobcenter Frankfurt am Main eine Mitschuld?

Update 19.05.2011 – 19.12 Uhr
Im Streit zwischen den Sozialbeamten und der 39-jährigen Hartz-IV-Empfängerin ging es laut Welt Online um Überweisung oder Barauszahlung des Geldes. Das Jobcenter bestand demnach auf Überweisung, obwohl es durchaus in Notfällen in bar auszahlen kann. Das hätten die Sozialbeamten mal machen sollen!



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