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Warum Deutschland auf Sarrazin sauer ist

Der Kreuzberg-Dreh für das ZDF-Kulturmagazin “Aspekte” scheiterte an der aufgebrachten Menschenmenge. Thilo Sarrazin wurde aus dem Berliner Stadtteil verjagt. Wirtschaftsthemen erklärt, warum das Volk so erzürnt ist:

In Deutschland gibt es sicher viel zu kritisieren. Zum Beispiel die verfassungswidrige Finanzierung der angeblich vom Staat getrennten Kirche auf Kosten unserer Sozialkassen mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Inkassobüro für die Kollekte.

Oder die für Deutschland so gefährliche Außenpolitik unserer schwarz-gelben Bundesregierung, die statt Frieden uns immer neue Feinde schafft und bei Verbündeten Misstrauen sät.

Die am 28. September 2008 durch den Ausländer Josef Ackermann von der Bundesregierung erpressten Steuermilliarden zur zweifelhaften Rettung der Pleite-Bank Hypo Real Estate (HRE) etwa und auch die Rekrutierung von tausenden mutmaßlichen “Fachkräften” aus Spanien, Griechenland und Portugal durch den unternehmernahen BA-Ableger “Zentrale Auslands- und Fachvermittlung” während hierzulande noch immer drei Millionen Menschen ohne Arbeit sind und jeder vierte Erwerbstätige sein Dasein im Niedriglohnsektor fristet.

Oder nehmen wir die dubiosen Rettungsversuche Griechenlands, durch Jean-Claude Juncker, Euro-Gruppen-Chef und Regent im kleinen Luxemburg seit demokratischen 16 Jahren, der mal eben über die Finanzen unseres 80-Millionen-Volkes am deutschen Parlament vorbei verfügt.

Dies alles lastet schwer auf unserem Staatshaushalt und blutet die deutschen Steuerzahler langsam aus.

Viel hätte Thilo Sarrazin also kritisieren können, ja sogar müssen. Aber der Ex-Bundesbanker konzentrierte sich feige auf die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Ex-Finanzsenator von Berlin kuschte vor hochdotierten Konzern-Anwälten und verbeamteten Justiziaren. Er schoss mit seinen radikalen Äußerungen und Schriften gegen Hartz-IV-Empfänger, gegen uns Deutsche allgemein und gegen unsere Gäste. Den Filz zwischen Wirtschaft, Politik und Behörden ließ der Rechtspopulist unangetastet.

Sarrazin gibt offiziell den großen Retter unserer Staatsfinanzen. Dabei hat er mit seinem Buche “Deutschland schafft sich ab” nur mal eben billig seine Rente aufgebessert. Er hat sich mit den widerlichen Methoden der Revolver-Presse Zugang zu den Ängsten und niederen Instinkten der Menschen verschafft und als Rattenfänger versucht.

Sein Auftritt in Berlin-Kreuzberg bewies erneut, dass es Sarrazin nicht um echten demokratischen Dialog sondern um Diskriminierung von Völkern und Religionen geht.



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