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Warum die Griechen so sauer auf uns Deutsche sind

Kanzlerin Merkel und ihr christliches Zentralorgan BILD haben mit ihren chauvinistischen Parolen das gesamte griechische Volk kriminalisiert und gegen Deutschland aufgebracht. Dabei sind die Deutschen ähnlich “faul” und Sylt haben sie auch noch nicht verkauft.

Die im Süden sollen mehr arbeiten, später in Rente gehen und weniger Urlaub machen, so der O-Ton von Angela Merkel (CDU). Den schlägt die Bundeskanzlerin seit Anfang letzten Jahres immer dann an, wenn sie sich vor Gesinnungsgenossen profilieren muss. Dabei arbeiten die Menschen im Süden Europas mindestens ebenso hart, wie die Deutschen.

So ist das gesetzliche Renteneintrittsalter der Deutschen mit aktuell 65 Jahren genauso niedrig, wie das in Griechenland.

Die Hellenen gehen laut EU-Statistik im Durchschnitt mit 61,5 Jahren in Rente und die Deutschen nur ein dreiviertel Jahr später.

Auch im Urlaub sind wir Deutsche ähnlich “faul” wie die Griechen.

Der gesetzliche Urlaubsanspruch in Griechenland beträgt für Arbeitnehmer, die mindestens 10 Jahre gearbeitet haben, 25 Tage pro Jahr. Alle anderen müssen sich, wie in Deutschland, mit 20 Tagen begnügen.

Viele Unternehmen in Deutschland bezahlen aber 30 Tage Jahresurlaub.

Bei den Feiertagen gibt es zwischen beiden Ländern ebenfalls kaum Unterschiede. So haben die Deutschen neben ihrem Urlaub an bis zu 13 Tagen im Jahr gesetzlich frei und die Griechen an 12 Tagen.

“Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen … und die Akropolis gleich mit!”

Die christliche Kampfjournaille BILD hat sich mit ihrer ausländerfeindlichen Kampagne bei den Menschen in Griechenland besonders unbeliebt gemacht. Wie das BILDblog dokumentiert, hatte Deutschlands Problemzeitung Nummer 1 unter anderem am 27. Oktober 2010 eine eigene “Sanierungsidee” für das hochverschuldete Mittelmeerland entwickelt und forderte:

bild griechenland pleite akropolis

BILD taxierte damals Athens Weltkulturerbe auch gleich auf 100 Milliarden Euro.

Dank Merkel und BILD sind wir wieder mal die fiesen Deutschen!



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