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Wer als Deutscher den Opfern des Holocausts gedenkt

und dabei unschuldige Nachkriegsgenerationen in Sippenhaft nimmt, sollte sich bei den Opfern des Nazi-Regimes zuvor dafür entschuldigen, dass

  • die Bundestagspartei CDU nicht nur Alt-Nazi Kurt Georg Kiesinger Unterschlupf gewährte, sondern ihn auch noch zum Bundeskanzler krönte.
  • die der “Bundesrepublik Deutschland” unmittelbar unterstellte Treuhandanstalt innerhalb von nur vier Jahren die gesamte Volkswirtschaft der DDR abwickelte, während der Kriegsverbrecherkonzern und Auschwitz-Gas-Versorger I.G. Farbenindustrie AG seit 66 Jahren liquidiert wird und wohl als Mahnmal für die Opfer des Faschismus noch immer an der Börse gelistet ist (WKN: 575907).
  • bundesdeutsche Gerichte in diesen Tagen nicht nur Gedenkmärsche rechtsextremer Organisationen legalisieren, sondern ebenfalls deren Polizeischutz vor dem Widerstand freier Bürger fordern.
  • es die “Bundesrepublik Deutschland” erst 55 Jahre nach Kriegsende schaffte, einen Fonds zur Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter einzurichten.
  • sich Teile der deutschen Wirtschaft noch immer über ihre Gewinne aus zwei Weltkriegen in Verbindung mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Ausbeutung von NS-Zwangsarbeitern in Schweigen hüllen, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen.
  • hierzulande noch Jahrzehnte nach Kriegsende SS-Kameradschaftstreffen teilweise unter Polizeischutz stattfanden und auch noch durch Steuergelder subventioniert wurden, weil die sogenannte “wehrhafte Demokratie” nicht Manns genug ist, ihrer eigenen Vergangenheit mit Entschlossenheit zu begegnen.
  • noch heute Kräfte mit zweifelhaftem Geschichts- und Heimatverständnis in CDU-Führungsspitze und Bundestag sitzen.
  • erst 64 Jahre nach Zusammenbruch des Dritten Reiches die Nazi-Urteile gegen NS-Kriegsverräter und Widerstandskämpfer pauschal durch den Bundestag aufgehoben wurden.

Wer Alt-Nazis und Kriegsverbrecher früher laufen ließ, kann nicht später die Kinder Unschuldiger des Massenmordes anklagen.



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