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EU-Sanktionen sind ein “Schuss ins eigene Knie” – Ungarn – Premierminister – Russland – Merkel – Steinmeier

Der Wirtschaftskrieg schadet der EU mehr als Russland. Die betroffenen EU-Länder schäumen vor Wut auf Obama, Merkel und Brüssel.

In einem Radio-Interview bezeichnete Ungarns Premierminister Viktor Orbán die Sanktionsstrategie des Westens gegenüber Russland als einen “Schuss ins eigene Knie”, meldet RT.

Russland ist Ungarns größter Handelspartner außerhalb der Europäischen Union. Im Jahre 2013 exportierte es Waren im Wert von 3,4 Milliarden US-Dollar. Zudem ist das Land abhängig von russischen Energieimporten. Zu Beginn dieses Jahres hatte Ungarn mit dem russischen Kraftwerkshersteller ROSATOM die Erweiterung des einzigen Atomkraftwerkes des Landes für 13 Milliarden US-Dollar vereinbart.

“Die EU sollte nicht nur für die Auswirkungen auf die Produzenten in Polen, der Slowakei, Ungarn oder Griechenland aufkommen, sondern es sollten die Sanktionen insgesamt neu überdacht werden”,

sagte der Premiermimister und sicherte dafür seine Unterstützung zu.

Trotz der negativen Stimmung am Dienstag wird laut Ungarns Landwirtschaftsministerium das russische Embargo nur ein Drittel der ungarischen Agrarexporte nach Russland betreffen und lediglich ein Prozent aller nationalen Exporte aus der Landwirtschaft.

Auch der Chef der italienischen Lega Nord, Matteo Salvini, forderte Brüssel auf, die Sanktionen gegen Russland sofort zu widerrufen.

“Nur Narren in Brüssel und Rom konnten sich für Wirtschaftssanktionen gegen Russland entscheiden, das nun Tonnen an Agrarprodukten im Wert von einer Milliarde Euro zurücksendet”,

schrieb Salvini auf seiner Facebookseite,

“Wer wird unsere Bauern bezahlen? Renzi? Merkel?”.

Der Politiker wirft Italiens Premierminister Matteo Renzi vor, auf Verlangen von US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Wirtschaft des Landes zu ruinieren.

Auf einem Treffen am Freitag in Sotschi zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem finnländischen Kollegen, Sauli Niinistö, räumten beide Politiker ein, dass die Sanktionen des Westen gegen Moskau und Russlands Lebensmittelembargo die ökonomischen Beziehungen beider Länder belasten. Niinistö forderte dringend eine Lösung des Ukraine-Konflikts.

Finnland ist eines der EU-Länder, die das Embargo am schwersten getroffen hat. Nach Angaben des Kreml brach im ersten Halbjahr 2014 der Handel zwischen Russland und Finnland um 8,3 Milliarden US-Dollar oder 8 Prozent ein.

Ich hoffe, die Merkel- und Steinmeier-Wähler hierzulande bezahlen mit der gleichen Euphorie den durch ihre Politiker angerichteten Schaden wie sie ihr Kreuz auf die Stimmzettel gemalt haben!



{ 1 comment… add one }

  • Jan August 15, 2014, 18:28

    Ich denke sowieso das Russland unterdessen eine weitaus größere Rolle für die EU spielt als die USA. Für mich ist es komplett unverständlich weshalb die EU soviel für die USA auf sich nimmt und dabei auch noch sich eher gegen Russland stellt.
    Russlands Macht ist dermaßen weitreichend… besser nicht so weiter machen, bis unser Gas abgestellt wird!

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