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EU verlängert Anti-Russland-Sanktionen – US-Firmen profitieren

Der Rat der Europäischen Union verlängert anti-russische Sanktionen um weitere sechs Monate, während die USA mit Russland Handel treiben.

Die Vereinigung aus Regierungsvertretern der EU-Länder hat ihre anti-russischen Wirtschaftssanktionen um weitere sechs Monate verlängert, berichtet RT. Eine Verschärfung soll es dabei aber nicht gegeben haben. Wie viele Unternehmen in Deutschland in die Insolvenz getrieben werden, ist noch unklar.

Warenaustausch zwischen USA und Russland wächst, während der Handel zwischen EU darunter auch Deutschland und Russland massiv einbricht.

Derweil floriert aber der Handel zwischen Russland und den USA. So berichtet der Spiegel, dass die us-amerikanische Konkurrenz deutscher Firmen auch weiterhin gute Geschäft in Russland machen. Der Warentausch zwischen USA und Russland stieg im letzten Jahr um sechs Prozent. Dagegen brach der Handel zwischen EU und Russland um ein Drittel ein.

Zum Beispiel interessieren Boeing die Sanktionen wenig. Der Flugzeugbauer betreibt sein Moskauer Entwicklungszentrum mit 1200 Mitarbeitern weiter.

Siemens dagegen büßte einen Milliarden-Auftrag für moderne Züge und den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Moskau-Kasan ein.

Neues Rüstungsgeschäft zwischen USA und Russland

Die USA verdrängen Europa aus dem Russland-Geschäft. Dagegen schloss das texanische Unternehmen Bell erst kürzlich eine Lizenzvereinbarung mit einem russischen Hubschrauberhersteller ab, der zum russischen Staatskonzern Rostec gehört. Dabei steht auch Rostec auf der US-Sanktionsliste.



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