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Für Deutsche Einheit: Keine NATO östlich Deutschlands Grenzen!

So kam es zur historischen Vereinbarung, die NATO “keinen Zoll” östlich von Deutschland auszudehnen, wenn die Sowjetunion einem vereinigten Deutschland in der NATO zustimme. Dieser Deal zwischen USA und UdSSR wurde wenige Jahre später durch die Clinton-Administration gebrochen – trotz vieler Experten-Warnungen.

Von NATO-Kriegstreibern wird heutzutage immer wieder die Vereinbarung zwischen US-Außenminister James Baker und dem Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU Michail Gorbatschow aus dem Jahre 1990 geleugnet, die NATO “keinen Zoll” nach Osten zu erweitern. In einem TV-Interview erklärt CIA-Veteran Ray McGovern die wahren Geschehnisse und Hintergründe um den historischen Big Deal zwischen USA und UdSSR.

Nach dem Mauerfall befürchten die USA ein Eingreifen der Sowjetarmee in der DDR. Schließlich hatte die UdSSR dort 24 Divisionen mit insgesamt 260 000 Soldaten stationiert. Der damalige US-Präsident George H. W. Bush telefonierte mit Michail Gorbatschow und versprach, er werde nicht “auf der Berliner Mauer tanzen”. Was so viel bedeutete, wie die USA werden keinen Vorteil aus dem Mauerfall ziehen wollen. Bush erklärte, er werde seinen Außenminister zu Gesprächen schicken.

Am 09 Februar 1990 kam es dann zum Treffen zwischen Baker und Gorbatschow. Hier macht der US-Außenminister den Vorschlag, dass die Sowjetunion der Vereinigung Deutschlands zustimmen und ihre Truppen aus der DDR abziehen werde. Als Sicherheit garantieren die USA, dass sie ein Deutschland ohne eigene Kernwaffen unter Kontrolle der NATO halten und die NATO keinen Inch östlich der Grenzen Deutschlands ausdehnen würden.

Das war eine Vereinbarung unter Ehrenmännern, wie sie damals noch etwas galt. Niemand konnte ahnen, dass nur wenige Jahre später der neue US-Präsident Bill Clinton entgegen Stimmen der Vernunft und Warnungen von Experten die Erweiterung der NATO nach Osten in Richtung Russland vorantreiben würde.

(Video ab 9:54)



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