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Mali: Hurra, wir ziehen in den Krieg!

Bushs Abenteuer durften wir noch ablehnen. Hollandes sind alternativlos.

George W. Bush sammelte zuerst Verbündete für seine Kreuzzüge um das Öl der “Weltterroristen”, belog die Staatengemeinschaft mit PowerPoint und schlug danach zu.

Frankreichs Präsident François Hollande macht sich gar nicht erst die Mühe. Der “Hilferuf” seiner Mali-Marionette muss genügen und der Zustimmung seiner sozialistischen Freunde hierzulande ist er sich sowieso gewiss – Friedensnobelpreis hin oder her.

Wer sich noch an die Diskussion in den 1990er Jahren über den Einsatz deutscher Soldaten im Balkan-Krieg erinnert, muss erschauern über unsere wiedergewonnene Weltkriegslust. Ein Freund braucht nur ein Land zu überfallen und schon ist Deutschlands Kriegsbeitritt alternativlos. Die Kriegslüge wird entsprechend nachgeliefert und der guten Ordnung halber abgeheftet:

Terroristen, Islamisten, Extremisten.

So sind sich die Kriegsparteien um CDU und SPD mit ihrer treu ergebenen Schrumpf-Journaille um Axel Springer und Spiegel auch schnell einig:

Hurra, wir ziehen in den Krieg!

Nur diesmal an der Seite Frankreichs. Wer will uns da noch etwas vorwerfen?



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