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Pew-Studie: Europäer wollen nicht für NATO gegen Russland kämpfen

Da landeten am 06. Juni 1944 rund 350 000 US-Amerikaner in der Normandie um Europa vom deutschen Joch zu befreien und nun das!

Keine Waffen für die Ukraine, keine militärische Unterstützung für NATO-Länder im Kriegsfall und schon gar nicht, wenn sie von Russland angegriffen würden. 70 Jahre proamerikanisches Medientrommelfeuer in Europa waren völlig umsonst, sind nutzlos verpufft. Die undankbaren Europäer wollen einfach nicht für ihre NATO sterben, selbst wenn es die Eintrittskarten zur Siegesparade in Moskau umsonst gäbe.

Wie eine aktuelle Studie des renommierten Pew-Institutes zeigt, sind sich die Völker der 28 NATO-Länder einig. Im Durchschnitt lehnt jeder zweite Bürger eine Kriegsbeteiligung für ein anderes NATO-Land ab. In Deutschland sind es sogar zwei Drittel, die kein Interesse haben, für dubiose Krisen-Länder wie die Ukraine zu kämpfen.

Der Feind im Innern ist bereits ausgemacht

PEGIDA und LEGIDA seien schuld, dass das Ansehen der NATO bei den Deutschen so gelitten hat, wird in den Medien kolportiert. 58 Prozent der Bürger hierzulande würden nicht gegen Russland in den Krieg ziehen wollen, um einem NATO-Verbündeten beizustehen. Ähnlich sehen es die Bürger in Frankreich (53) und in Italien (51) Prozent.

Das Ansehen der NATO stürzt ab

Zwar regelt Artikel 5 des Nordatlantikpakts, dass jedes NATO-Land jedem anderen Mitglied im Kriegsfall beizustehen hat. Aber die meisten EU-Bürger haben einfach keine Lust zu einem Waffengang.

Offenbar beobachten die Menschen in Europa und übrigens auch in Kanada und USA mit wachsendem Misstrauen die vom Westen geschürten Machtspiele in der Ukraine. Hinzu kommen die völkerrechtswidrigen Angriffskriege von NATO-Ländern gegen Jugoslawien, Libyen, Pakistan und Syrien. Daher ist es kein Wunder, dass im Jahre 2015 nur noch 55 Prozent der Deutschen das Kriegsbündnis positiv sehen, während es noch im Jahre 2009 rund 73 Prozent waren.

Keine NATO-Waffen an die Ukraine

Auch hier versagt die anglo-amerikanische Propaganda. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche plädiert für eine Lieferung von NATO-Waffen in die Ukraine. Zudem geben die Deutschen Präsident Putin nicht die Alleinschuld für den Bürgerkrieg in der Ukraine. Immerhin wird im Osten Deutschlands immer noch besser Russisch als Englisch gesprochen, so dass die Menschen sich ein objektiveres Bild über die Vorgänge im ehemaligen Ostblock machen können.

Im Rahmen der US-Studie wurden in den Monaten April und Mai dieses Jahres 11.116 Telefoninterviews und zusätzlich persönliche Befragungen in NATO-Ländern und in Russland durchgeführt.

Das Pew-Research-Center hat die Ergebnisse der Studie und interessante Grafiken dazu veröffentlicht.



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