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Polen: Obst-Bauern vor dem Aus und jammern – EU soll halbe Milliarde Euro ersetzen – Russland – Embargo – Brüssel – Berlin

Russlands Importstopp für polnisches Obst zeigt Wirkung. Obstbauern stehen vor dem Aus und rufen um Hilfe nach Brüssel und Berlin.

Am 01. August hatte Russland für polnisches Obst einen Importstopp verhangen. Betroffen sind vor allem sowohl frische als auch gefrorene Äpfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen, Kirschen, Pfirsiche und Kohl. Als Grund für das Embargo hatten Russlands Lebensmittelhüter Verstöße gegen die Hygienevorschriften angegeben.

Jetzt droht vielen Bauern der Bankrott. Die Landwirtschaftskammer der Woiwodschaft Großpolen macht für die Entwicklung einzelne Politiker verantwortlich. Sie hätten die Reaktion Russlands durch “wenig ausgewogene Äußerungen” provoziert.

Das polnische Landwirtschaftsministerium rechnet mit einem Gesamtschaden von rund einer halben Milliarde Euro. Im Jahr 2013 hatte Polen über 800.000 Tonnen Obst und Gemüse für rund 340 Millionen Euro nach Russland exportiert.

Jetzt soll die Europäische Kommission in Brüssel schnellstens einen finanziellen Ausgleich herbei schaffen und den Schaden ersetzen. Da aber Brüssel selber kein Geld hat, wird wohl wieder der deutsche Steuerzahler rettend einspringen müssen.


Dieser Artikel ist Teil 26 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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