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Sachsen: Trotz modernster Braunkohlekraftwerke steigt CO2-Emission!

*Auf die Schulter klopf!* Sachsen konnte die CO2-Emissionen seiner Braunkohlekraftwerke von 1,4 kg pro kWh (1990) auf aktuell 1,0 kg pro kWh, also um fast 30 Prozent, senken. Beim derzeit modernsten Braunkohlekraftwerk Lippendorf sind es sogar nur noch 0,9 kg pro kWh. “Damit liegen die sächsischen Großfeuerungsanlagen deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.”, so der Freistaat. Das ist doch was! Sachsen ist unter den Schlechtesten das beste Bundesland. Die Lausitz trocknet aus, Wälder sterben, bisherige Klimakatastrophen verursachten in Summe in der Region einen Schaden von neun Milliarden Euro, Tendenz steigend, aber wir sind unter den Schadstoff-Emittenten die Besten. Und weil wir so gut sind, können wir uns locker neue Braunkohlekraftwerke leisten, wir liegen ja noch unter dem Bundesdurchschnitt, gemäss den Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und Vattenfall. Jo, Vattenfall! Nachdem wir also in der Vergangenheit unsere CO2-Emissionen kräftig gesenkt haben, ist jetzt wieder ordentlich Luft nach oben. Wen wunderts also, dass sich seit 1999 der CO2-Ausstoss im Freistaat wieder mehr als verdoppelt hat. Aber zum Glück liegen wir unter dem Bundesdurchschnitt. Btw., es geht nicht nur um Eigenbedarf, sondern zu einem Drittel um Strom-Export! Auch das können wir uns leisten, solange wir mit unserem CO2 aus modernsten Braunkohlekraftwerken unter dem Bundesdurchschnitt liegen.

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