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TTIP-Befürworter bleiben weiterhin ohne Argumente

In der ARD-alpha-Sendung “TTIP: Die Freihandelslüge?” hat Foodwatch-Gründer und Autor, Thilo Bode, die Argumente der Befürworter des US-Freihandelsabkommens regelrecht zerlegt.

Demnach würden sogar wohlwollende Studien das Argument von Wachstum und neuen Arbeitsplätzen in Europa nicht bestätigen. Auch die EU-Kommission soll im März die Verwendung von zu optimistischen Zahlen eingestanden haben, schreibt der Freitag.

Die CDU allerdings trommelt weiter pro TTIP und erklärt in diesem Video unter anderem,

wie der deutsche Mittelstand unter unterschiedlichen Standards leide, denn verschiedene Blinker-Farben in den USA und in Europa würden der Automobilindustrie … Moment mal! Seit wann gehören die großen Automobilkonzerne zum Mittelstand?

Und weshalb braucht man überhaupt einen Vertrag zwischen Staaten, wo doch Standards und Normen sowieso von der International Organization for Standardization (ISO) erarbeitet werden? Einer Organisation, in der fast alle Länder der Erde vertreten sind.

Auch das nächste Argument, TTIP würde Arbeitsplätze schaffen, bleibt ebenso eine bloße Behauptung wie das, wir könnten durch Beteiligung an TTIP die Zukunft mitgestalten. Mitgestalten? Bei einem Geheimabkommen?


Dieser Artikel ist Teil 12 von 13 der Serie TTIP - Freihandelsabkommen zwischen USA und Europäischer Union



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