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TTIP: Ex-Greenpeace-Chef warnt vor Gefahr für Demokratie

Das Freihandelsabkommen zwischen USA und EU gefährdet unsere Demokratie, mahnt Ex-Greenpeace-Chef und foodwatch-Gründer Thilo Bode.

So gehe es bei TTIP nur am Rande um Chlorhühnchen oder Nürnberger Rostbratwürste aus Kentucky. Vielmehr sollen durch TTIP Konzerninteressen in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag fixiert und damit viel besser abgesichert werden als in französischen. deutschen oder dänischen Gesetzen.

Dabei würden politische und wirtschaftliche Eliten die Freiheit der Wirtschaft mit der Freiheit der Gesellschaft verwechseln, sich ihre Regeln selbst zu geben.

Zudem lassen sich die Volksvertreter durch ein Freihandelsabkommen entmachten, argumentiert Bode berechtigt weiter. Und warum unterstützen so viele Politiker dieses Projekt mit seinen vielen substanziellen Risiken und Unwägbarkeiten, aber wenigen Vorteilen?

Aufruf an die Bürger!

Bode ruft alle Bürger auf, sich mit ihren Fragen zum Thema TTIP an ihre Abgeordneten im Bundestag und im Europaparlament zu wenden.

Was meint Ihr dazu? Ist es demokratisch, durch TTIP die deutsche Gesetzgebung den internationalen Konzernen zu unterwerfen?


Dieser Artikel ist Teil 13 von 13 der Serie TTIP - Freihandelsabkommen zwischen USA und Europäischer Union



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