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TTIP: USA setzen Europa unter Druck! – Ist das noch Partnerschaft?

Die USA wollen beim Freihandelsabkommen offenbar schnell Fakten schaffen und drängen Europa zum Abschluss. Wer spricht da noch von Partnerschaft?

Gegen das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP gibt es in Europa berechtigte Zweifel aufgrund vieler ungeklärter Fragen, wie die der Schiedsgerichte außerhalb der nationalstaatlichen Rechtsprechung oder der Kennzeichnung von genmanipulierten Lebensmitteln.

In der US-Regierung stoßen die Bedenken auf wenig Verständnis. Sie will das Abkommen am liebsten noch unter Präsident Obama zum Abschluss bringen.

So forderte Obamas Wirtschaftsberater, Jason Furman, mehr Tempo bei den Verhandlungen und deutlichere Zusagen von Europa. Im Deutschlandfunk sagte er laut n-tv.de:

“Wir sind dazu bereit, den Vertrag so schnell wie möglich in einer endgültig vereinbarte Fassung zu bringen”. “Doch dafür wären partnerschaftliche Haltung und mehr Bemühen seitens der Europäer nötig.”

Ist das noch “Partnerschaft”, wenn die eine Vertragspartei die andere unter Druck setzt?


Dieser Artikel ist Teil 3 von 13 der Serie TTIP - Freihandelsabkommen zwischen USA und Europäischer Union



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