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Ukraine und NATO planen Bündnisfall als Kriegsgrund gegen Russland? – Antimaidan – Euromaidan – Kiew

Die ukrainische Übergangsregierung führt im Oktober ein Referendum zum NATO-Beitritt durch. Der erwartete Erfolg würde sofort den Bündnisfall nach Artikel 5 auslösen. Derweil schickt das Militärbündnis weitere 10 000 Soldaten nach Osteuropa.

Die ukrainische Übergangsregierung hat für den 26. Oktober eine Volksbefragung zum NATO-Beitritt angesetzt. Weil durch die Gründung von Noworossija im Osten eine große Masse an Gegenstimmen wegfällt, ist das Ergebnis dieser Volksbefragung schon jetzt klar. Der Weg für einen NATO-Beitritt wäre dann frei. Treibende Kraft sei die im Zuge des Februar-Putsches freigekommene Gasprinzessin Julia Tymoschenko, berichtet der TV-Sender “Swesda”.

Aufgrund des bereits durch Ministerpräsident Poroschenko angezettelten Ukraine-Russland-Krieges wird die Aufnahme der Ukraine in die NATO zum sofortigen Bündnisfall führen. Der juristische Weg für den von US-Präsident Obama angestrebten Waffengang in Europa wäre dann geebnet.

NATO verstärkt jetzt massiv ihre Truppenpräsenz in Osteuropa

Wie die NATO-nahe “Financial Times” heute meldet, plant das Bündnis in den kommenden Monaten weitere 10 000 Soldaten zu einer “Eingreiftruppe in Osteuropa” unter britischer Führung zusammenzustellen. Das soll eine Reaktion auf die “russische Ukraine-Politik” sein, heißt es. Diese Einheit hat zunächst die Größe einer Division und umfasst Land-, Luft-, und See-Streitkräfte. Nach Bedarf soll das Kontingent schnell aufgestockt werden können. Beteiligte Staaten sind Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen und die Niederlande. Auch Kanada hat bereits sein Interesse angemeldet.



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