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Waffenstillstandsverhandlungen ohne Volksmilizen sind Unsinn – Ukraine – Kiew – Russland – Bundesregierung – Donbass

Ein Waffenstillstand in der Ukraine kann nur mit Rücksicht auf die Interessen der russischstämmigen Bevölkerung funktionieren. Alles andere ist Unsinn.

Wirken die Sanktionen gegen Russland? Wirken sie nicht? Wer hält länger durch – der Westen oder Putin? Wird der Winter kalt? Der Westen hofft, mit seinen Sanktionen gegen Russland den längst außer Kontrolle geratenen Konflikt zu beenden.

Wie soll auf ein simples Kommando “Feuer halt!” gehört werden, wenn sich dieser Bürgerkrieg längst zu einem Glaubens- und Weltanschauungskrieg mit internationaler Beteiligung auf beiden Seiten entwickelt hat?

Kaum war der demokratisch gewählte Präsident Janukowitsch mit rechtsradikaler Hilfe und flankiert durch USA und Europa aus seinem Amt geputscht, verboten die neuen Kiewer Machthaber dem Osten seine Muttersprache. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Die neue Regierung wurde widerrechtlich mit Waffengewalt der Rada förmlich abgepresst. Schlüsselpositionen in Exekutive und Medien werden seitdem durch rechte oder gar rechtsradikale Elemente bekleidet, die teilweise international steckbrieflich gesucht werden.

Hinzu kommen unzählige im Westen bewusst unbeachtete Provokationen radikaler ProEuropäer. So wurden Biergärten von Heckenschützen beschossen, in Odessa wurde ein Massaker mit mehr als 40 Toten angerichtet und auf der Krim wurden durch Kiewer Aktivisten sogar ukrainische und russische Soldaten getötet. Mehr noch beklagt Russland seit Mai mehr als 16 Grenzverletzungen durch die ukrainische Armee mit Opfern unter der russischen Zivilbevölkerung in den grenznahen Dörfern – unschuldige Familienväter, Frauen und Kinder.

Als Folge griff der Donbass zu den Waffen und bildete Bürgerwehren. Die stehen inzwischen im Abwehrkampf sowohl gegen ethische Säuberungen durch die ukrainische Armee als auch durch die rechtsradikale Nationalgarde.

Was die ukrainischen Verbände da an Waffen aufbieten, liest sich wie das “who is who” der weltweit geächteten Mordwerkzeuge. Cluster-Bomben, Phosphorbomben, Antipersonenminen, Raketenwerfer, ballistische Raketen gefüttert mit Telemetriedaten des Pentagons und es gibt neuerdings Hinweise, auf die Nutzung der örtlichen Chorgas-Depots von Kläranlagen für heimtückische Gasangriffe.

Als Folge der bewaffneten Übergriffe durch radikale ProEuropäer kam es zu einer Massenflucht der Zivilbevölkerung hinter die schützende russische Grenze.

Mit zunehmender Eskalation durch ukrainische Armee und dem wachsenden Widerstand sickerten auf beiden Seiten internationale Kämpfer ein. Die Volksmilizen berichten von Nationalsozialisten aus Schweden und farbigen Söldnern unter den gefallenen Angreifern, während in den Reihen den Volksmilizen auch Kosaken, Tschetschenen, Italiener, Spanier und Deutsche kämpfen, die zum Teil auch den russisch-orthodoxen Glauben angenommen haben. Dass die in Europa und den USA lebenden Russen inzwischen über Verbindungen in die Ukraine versuchen, mit Spenden und Hilfspaketen das Leid ihrer Landleute in der Ostukraine zu lindern, beweist den Zusammenhalt gegen die Angreifer.

Wer in dieser Situation an einen Waffenstillstand oder gar territoriale Integrität der Ukraine denkt, ausgehandelt zwischen Kiew und Moskau ohne Vertreter der Selbstverteidigungskräfte, leidet entweder unter Realitätsverlust oder ist an weiterer Eskalation interessiert.


Dieser Artikel ist Teil 20 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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