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Wie Kiew den Krieg gegen Russland schürt – Ukraine – NATO – USA – Antimaidan – Euromaidan

Der Westen starrt derzeit auf ISIS wie ein Kaninchen auf die Schlange. Dabei sitzt der gefährlichere Feind des Weltfriedens in Kiew.

Es ist offensichtlich: Die ukrainische Übergangsregierung wird nicht müde, uns Russland als Aggressor verkaufen zu wollen. Und die Ostukraine, in der Regierungstruppen und Nationalgarde unvorstellbare Gräueltaten gegen die dortige Zivilbevölkerung verüben, ist nur zwei Flugstunden von uns entfernt.

Seit Monaten vermeldet die Übergangsregierung unter dem selbsternannten Ministerpräsidenten Jazenjuk irgendwelche Hiobsbotschaften über russische Aggressionen, die sich dann regelmäßig als Enten entpuppen.

Die Krim sei von Russland annektiert worden, obwohl die Ukraine nach Zerfall der Sowjetunion die russische Halbinsel samt ihren russischen Bewohnern einfach für sich behielt und somit klar das Völkerrecht brach.

Dann der Abschuss der malaysischen Boeing 777 über dem Donbass. Keine Untersuchung, keine Funkprotokolle, keine Cockpit-Gespräche und keine Flugdaten. Auch die bohrenden Fragen des russischen Verteidigungsministeriums wurden unter den Tisch gewischt. Ein handfesteres Schuldeingeständnis für diese Provokation kann Kiew kaum liefern.

Als nächstes das ominöse Loch im ukrainischen Grenzzaun, durch das eine russische Militärkolonne gefahren sei. Keine Fotos, obwohl britische Journalisten und Fotografen als Augenzeugen vor Ort gewesen sein wollen. Auch für die heldenhafte Zerstörung dieser Kolonne durch die ukrainische Armee kann Präsident Poroschenko keine Beweise liefern. Nichts!

Der humanitäre Hilfskonvoi aus Russland sollte ebenso als Kriegsgrund der NATO schmackhaft gemacht werden. 280 halbleere Lastzüge. Was hatten die wohl zu verbergen? Getreide, Milch, Decken und Stromgeneratoren für Krankenhäuser wie sich bei der Überprüfung durch ukrainische Zollbeamte herausstellte.

Eine Gruppe russischer Grenzsoldaten sei als nächstes festgenommen worden. Auf ukrainischem Gebiet. Sicher die Vorhut der russischen Expeditionsstreitkräfte. Warum hat man die “Kriegsgefangenen” dann wieder freigelassen? Später stellte sich heraus, dass solche Irrtümer an der russisch-ukrainischen Grenze keine Seltenheit sind. Auch ukrainische Grenzsoldaten verlaufen sich mal nach Russland.

Jetzt endlich eine mutmaßliche Erklärung von den Volksmilizen selber, dass russische Soldaten an der Seite der Befreiungsarmee kämpfen würden. Was Kiew sofort lauthals als russische Invasion auslegte. Und? An der Seite der Volksmilizen kämpfen unstrittig Franzosen, Spanier, Italiener und Deutsche. Soll die NATO jetzt sich selbst den Krieg erklären?

Begleitet wird diese ganze Schwindelei mit der Forderung an die USA, die Ukraine als Hauptverbündeten einzustufen. Als Hauptverbündeten? Gar nicht auszudenken, was diese Kriegstreiber in Kiew anrichten könnten, wenn die USA ihrer Bitte entsprechen würden.

Nur der Besonnenheit Präsident Putins ist es bisher zu verdanken, dass es noch zu keiner Eskalation kam. Denn während uns Kiew eine Ente nach der anderen auftischt, nimmt die ukrainische Armee ganz real russische Grenzdörfer mit ihrer Artillerie unter Feuer und tötet russische Männer, Frauen und Kinder, um zu provozieren. Hätte Russland da nicht längst das Recht, diesen Provokateuren in Kiew Einhalt zu gebieten?


Dieser Artikel ist Teil 49 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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