AKW Fukushima I Daiichi Japan – Ein Atomkraftwerk zwischen Tsunami und Super-Gau

Das Sendai-Erdbeben 2011 hat nicht nur Japans Inseln um mehrere Meter versetzt. Auch der Meeresboden in Nähe des Epizentrums wurde um 24 Meter verschoben.

Die geografischen Folgen des starken Erdbebens vom 11. März 2011 sind offenbar schwerer als bislang vermutet. Dabei erfolgten die Lageveränderungen von Meeresboden und Inseln sehr unterschiedlich.

So ergaben laut Medienberichten neueste Untersuchen der japansichen Küstenwache, dass der Meeresboden in der Nähe des Epizentrums rund 370 Kilometer nordöstlich von Tokio durch die urgewaltigen Kräfte innerhalb von fünf Minuten um 24 Meter verschoben wurde. Dieser Wert konnte nach dem Wiederauffinden eines früheren Messpunkts ermittelt werden.

Die japanische Insel Oshika wurde um 5,3 Meter versetzt. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Beben die Hauptinsel Honshu um 2,4 Meter verrückt.

Das Sendai-Erdbeben 2011 – auch als Tōhoku-Erdbeben 2011 bekannt – war mit einer Magnitude von 9,0 die stärkste Erderschütterung, welche je in Japan gemessen wurde.



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