Hypo Real Estate

Euro-Rettung: Merkel verbrennt unser Geld für die Banken







by Frank Kerkau on März 24, 2011

Der permanente “Euro-Rettungsschirm” ist nur eine weitere verdeckte Bankenrettung, weil die Politik zu feige ist, die Ackermänner dieser Welt für ihre maßlose Zockerei in die Haftung zu nehmen.

geldverbrennung euro

Zynischer als die Merkel-Regierung kann man die Bürger gar nicht um ihre Ersparnisse betrügen.

In den Jahren vor der Finanzkrise hatten Schwarz-Gelb, Rot-Grün und Schwarz-Rot den Finanzsektor immer mehr dereguliert, weil den über 1.200 deutschen Geldhäusern der hiesige Markt zu eng wurde.

Diese Politik war der Grundstein dafür, dass Kreditinstitute, wie die Hypo Real Estate (HRE) oder die WestLB, nicht nur ihr Eigenkapital verzockten, sondern ihre aufgenommenen Kredite gleich mit.

Als im Jahre 2008 daraufhin das Kartenhaus zusammenfiel und mit der Lehman-Pleite die Finanzkrise ausbrach, waren Union und SPD zu feige, die Ackermänner selbst in die Verantwortung zu nehmen. Schwarz-Rot vereinbarte lieber auf internationaler Ebene am deutschen Parlament vorbei, dass keine Bank mehr in die Insolvenz gehen dürfe.

Einen Tag nach Ablauf der Garantien der Hypovereinsbank zu Gunsten ihrer Ex-Tochter Hypo Real Estate, brauchte der frisch von der Steueroase Irland heimgekehrte Immobilienfinanzierer mal eben 35 Milliarden Euro.

Ackermann und Merkel vereinbarten fast im Alleingang, dass die deutschen Banken acht Milliarden und der Steuerzahler 27 Milliarden für die HRE springen lassen.

Eineinhalb Jahre später waren alle Verluste der HRE verstaatlicht und die Deutschen um mehr als ein 150 Milliarden Euro ärmer.

So! Nachdem jetzt die EU-Länder ihre Banken retten mußten, gerieten sie natürlich selbst in die Schuldenfalle. Griechenland, Island, Irland, Portugal und Spanien haben alle eines gemeinsam: Ihre Verschuldung resultiert entweder aus Banken-Rettungen oder wirkt sich direkt negativ auf Bank-Bilanzen aus.

Die Folgen für Europas Bürger sind dramatisch. Weil nunmehr weder Geldhäuser noch Staaten pleitegehen dürfen und Gläubiger bis zum Jahre 2018 eine Schonfrist genießen, müssen wieder die Steuerzahler einspringen und allen voran wir Deutschen.

Erst hieß es aus dem Kanzleramt, Griechenland braucht kein Geld. Dann doch, aber nur befristet. Später sprach Merkel von schärfsten Auflagen und jetzt sind wir beim ständigen “Euro-Rettungsschirm” in Höhe von 500 Milliarden Euro, den auch niemand wollte, der aber rein vorsorglich schon mal mit 700 Milliarden Euro zu Buche schlägt. Davon zahlt Deutschland mal eben 22 Milliarden Euro in Cash und steht mit weiteren 168 Milliarden Euro Gewehr bei Fuß.

Vielleicht wäre es doch billiger gewesen, von Anfang an marode Banken in die geordnete Insolvenz zu schicken und Ausfallbürgschaften zu stellen, statt in einer “never ending story” aller halben Jahre den Ackermännern durch die europäische Hintertür frische Steuergelder in den Hals zu werfen.

Foto: gaelx / CC

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