Spiegel

Ich habe jetzt 20 Jahre lang die westdeutschen Massenmedien testen dürfen. Hier ist meine Meinung:

Unpolitisch, informativ und kritisch – mit einer konkurrenzlosen Themenvielfalt aus Natur, Wissenschaft, Politik, Kultur und Geschichte ist Phoenix für mich Deutschlands informativster TV-Sender. Vom Politkrimi am Tage bis Infotainment der Extraklasse des Nachts liefert das Gemeinschaftsprojekt von ARD und ZDF ein fesselndes und kurzweiliges 24-Stunden-TV-Schauspiel in digitaler Qualität und ohne unseriöse Werbeeinblendungen. Auf den zweiten Platz unter den TV-Sendern wähle ich den privaten Nachrichtenkanal N24. Platz 3 belegt bei mir “BR alpha” (Der Lesch ist einfach nicht zu toppen.).

Spiegel invormativstes Printmedium
“Der Spiegel” berichtet wertneutral über alle wichtigen Geschehnisse rund um den Globus. Qualität und Tiefe der Berichterstattung suchen unter den Printmedien und auch unter den Online-Portalen der Massenmedien ihres Gleichen. Interessant dabei, dass Spiegel Online mit verdächtig wenig Werbung auskommt. Woraus sich die Frage ergibt, wie finanzieren die sich? Den zweiten Platz in meinem persönlichen Ranking der Printmedien erhält “Die Zeit”, Platz 3 belegt Süddeutsche Zeitung.

Springer-Presse Welt und Bild mit schlechtester journalistischer Leistung
Die Angebote des Axel Springer Verlages Welt und BILD berichten nicht, sondern manipulieren Meinung und das sehr einseitig und tendenziös. Journalistisch-ethische Grundregeln (Pressekodex) werden im Hause Springer ganz offensichtlich nur als grobe Schätzung betrachtet, was sich in minderer Qualität der Artikel und mangelndem Rechtsbewusstsein gegenüber Quellen (Internet, Youtube) und Personen (Anonymisierung von Opfern) niederschlägt. Des Weiteren erinnern die Online-Angebote von Springer inzwischen an unseriöse Popup-Websiten aus der dunkelsten Ecke des Internets. Hier besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf. Qualitätsjournalismus ist etwas anders.

(Meine Kriterien sind Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei ich viele Werbeeinblendungen mit einem hohen Preis gleichsetze. Weitere Kriterien, nach denen ich meine Meinung über Medien bilde, sind Neutralität, kritische Berichterstattung, Qualität, Informationsgehalt und Menschenwürde.)


Dieser Artikel ist Teil 24 von 46 der Serie Medienkritik

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Zensur: CDU wirft Spiegel TV aus Kita

August 23, 2009

Spiegel unerwünscht! Spiegel TV Magazin dokumentiert, wie Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Berichterstattung demokratischer Medien unterbindet – trotz Einladung per Pressmitteilung (Video). Drehort: Ostfriesland, Kindertagesstätte. Ein Kamera-Team des Spiegel TV Magazins ist vor Ort, um über den Besuch der Familienministerin in einer Kita zu berichten. Doch hierarchisch korrekt wird der Dreh verhindert. Erst [...]

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Medien-Mythen um Goldman Sachs

August 14, 2009
This entry is part 18 of 46 in the series Medienkritik

Die Falschmeldungen um die US-(Ex)-Investmentbank Goldman Sachs summieren sich und alle machen mit: Bild mauschelt bei Staatshilfe und BonuszahlungenSchon seit 22. Juli 2009 wissen zumindest Spiegel-Leser, dass die US-Bank Goldman Sachs ihre Staatshilfen komplett zurückgezahlt hat. Am 03. August 2009 suggeriert Bild, Goldman Sachs wäre immer noch von Staatshilfen abhängig. Bild-Leser müssen eben nicht alles [...]

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Bild und ihr 23-Billiarden-Dollar-Problem

Juli 16, 2009
This entry is part 15 of 46 in the series Medienkritik

Wenn die Amerikaner von Billionen sprechen, meinen sie im europäischen Sinne Milliarden. Das kann schon verwirren. Wenn CNN jedoch den konkreten Betrag abdruckt, nämlich 23.148.855.308.184.500 Dollar, mit dem die VISA-Karte des 22-jährigen Josh Muszynski aus Manchester, New Hampshire für ein einzelnes Päckchen Zigaretten belastet wurde, dann braucht man eigentlich nur die Stellen der Zahl zu [...]

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Bild prämierte Deutschlands härteste Hobby-Söldner

März 17, 2009
This entry is part 7 of 46 in the series Medienkritik

Nach der Winnenden-Tragödie ziehen die Medien gegen vermeintliche Killerspiele zu Felde, angeführt durch Deutschlands Revolverblatt Bild: “Eine Studie der Universität Tübingen bestätigt einen gefährlichen Zusammenhang zwischen Gewalt verherrlichenden Computerspielen und der Entwicklung von Jugendlichen.” “Am Abend vor der Tat hatte Tim zwei Stunden lang das bekannte Ballerspiel „Far Cry 2“ gezockt, von 19.30 bis 21.40 [...]

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