Studie

Pew-Studie: Europäer wollen nicht für NATO gegen Russland kämpfen







by Frank Kerkau on Juni 10, 2015

Da landeten am 06. Juni 1944 rund 350 000 US-Amerikaner in der Normandie um Europa vom deutschen Joch zu befreien und nun das!

Keine Waffen für die Ukraine, keine militärische Unterstützung für NATO-Länder im Kriegsfall und schon gar nicht, wenn sie von Russland angegriffen würden. 70 Jahre proamerikanisches Medientrommelfeuer in Europa waren völlig umsonst, sind nutzlos verpufft. Die undankbaren Europäer wollen einfach nicht für ihre NATO sterben, selbst wenn es die Eintrittskarten zur Siegesparade in Moskau umsonst gäbe.

Wie eine aktuelle Studie des renommierten Pew-Institutes zeigt, sind sich die Völker der 28 NATO-Länder einig. Im Durchschnitt lehnt jeder zweite Bürger eine Kriegsbeteiligung für ein anderes NATO-Land ab. In Deutschland sind es sogar zwei Drittel, die kein Interesse haben, für dubiose Krisen-Länder wie die Ukraine zu kämpfen.

Der Feind im Innern ist bereits ausgemacht

PEGIDA und LEGIDA seien schuld, dass das Ansehen der NATO bei den Deutschen so gelitten hat, wird in den Medien kolportiert. 58 Prozent der Bürger hierzulande würden nicht gegen Russland in den Krieg ziehen wollen, um einem NATO-Verbündeten beizustehen. Ähnlich sehen es die Bürger in Frankreich (53) und in Italien (51) Prozent.

Das Ansehen der NATO stürzt ab

Zwar regelt Artikel 5 des Nordatlantikpakts, dass jedes NATO-Land jedem anderen Mitglied im Kriegsfall beizustehen hat. Aber die meisten EU-Bürger haben einfach keine Lust zu einem Waffengang.

Offenbar beobachten die Menschen in Europa und übrigens auch in Kanada und USA mit wachsendem Misstrauen die vom Westen geschürten Machtspiele in der Ukraine. Hinzu kommen die völkerrechtswidrigen Angriffskriege von NATO-Ländern gegen Jugoslawien, Libyen, Pakistan und Syrien. Daher ist es kein Wunder, dass im Jahre 2015 nur noch 55 Prozent der Deutschen das Kriegsbündnis positiv sehen, während es noch im Jahre 2009 rund 73 Prozent waren.

Keine NATO-Waffen an die Ukraine

Auch hier versagt die anglo-amerikanische Propaganda. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche plädiert für eine Lieferung von NATO-Waffen in die Ukraine. Zudem geben die Deutschen Präsident Putin nicht die Alleinschuld für den Bürgerkrieg in der Ukraine. Immerhin wird im Osten Deutschlands immer noch besser Russisch als Englisch gesprochen, so dass die Menschen sich ein objektiveres Bild über die Vorgänge im ehemaligen Ostblock machen können.

Im Rahmen der US-Studie wurden in den Monaten April und Mai dieses Jahres 11.116 Telefoninterviews und zusätzlich persönliche Befragungen in NATO-Ländern und in Russland durchgeführt.

Das Pew-Research-Center hat die Ergebnisse der Studie und interessante Grafiken dazu veröffentlicht.

{ 0 comments }

Krebs-Risiko: Ist Handy-Strahlung doch tödlich?

Juni 1, 2011
smartphone nokia n71

Eine neue WHO-Studie warnt, dass Handy- und WLAN-Strahlung nun doch tödlich sein kann. Die häufige Nutzung von Mobiltelefonen über längere Zeit könnte das Risiko von Gehirntumoren erhöhen. Die Zahl der Handy-Nutzer wächst ständig. Weltweit gibt es bereits fünf Milliarden Mobilfunk-Verträge. Doch noch immer streiten die Wissenschaftler über Gefahren für die Gesundheit durch nichtionisierende Strahlen, wie […]

mehr… →

Wie gesundheitsschädlich sind Handy-Strahlen wirklich?

Mai 14, 2011
smartphone nokia n71

Nichts Genaues weiß man noch immer nicht. Handy-Strahlen seien zwar nicht gesundheitsschädlich, aber Schwangere sollten sich trotzdem vorsehen, meinen Schweizer Forscher. Ein unbekanntes Restrisiko telefoniert weiterhin mit. Jahrelang wurde unter Experten gestritten, ob sich Strahlung von iPhone & Co negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Jetzt wollen Schweizer Wissenschaftler im Rahmen des Forschungsprogramms “Nichtionisierende Strahlung – […]

mehr… →

Das sind Deutschlands beste Arbeitsgeber 2011

Februar 27, 2011

“Great place to work” hat Deutschlands beste Arbeitgeber ausgezeichnet. Bayerische Unternehmen sind demnach besonders im das Wohl ihrer Mitarbeiter besorgt. Das Institut “Great place to work” hat unter 290 Unternehmen Deustchlands beste Arbeitgeber im Jahr 2011 gekürt. Den ersten Platz in der Kategorie 50 bis 500 Mitarbeiter belegte der IT-Dienstleister noventum consulting GmbH. In der […]

mehr… →

Studie: Ungleiche Einkommen schwächen Konsum und Konjunktur

Februar 23, 2011

Die zunehmende Einkommensschieflage wirkt sich negativ auf Konsumverhalten und Wirtschaft in Deutschland aus. Wer viel verdient, gibt nicht unbedingt viel aus. Das aber schadet dem Konsum und damit unserer Wirtschaft, weil Einkommensschwächere diesen Verlust an Kaufkraft nicht ausgleichen können. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DIW Berlin). Demnach hat sich […]

mehr… →

Wirtschaftskriminalität: Niedriglohnsektor um 40 Prozent gewachsen

Juli 28, 2010

IAQ fordert gesetzlichen Mindestlohn Seit den 1990er Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland um mehr als 40 Prozent gewachsen. Heutzutage arbeitet jeder fünfte Erwerbstätige (20,7 Prozent) im Niedriglohnbereich. Im 1995 war es nur jeder siebente (14,7 Prozent), stellt das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) in einer aktuellen Studie fest. Osten benachteiligt Gemäss der Studie […]

mehr… →

Kundenzufriedenheit: MLP auf Platz eins

Juni 29, 2010

Unabhängige Vermögensverwalter belegen in der Kundenzufriedenheit den ersten Platz. Auf Platz zwei verweisen die Anleger klassische Privatbanken. Grossbanken hingegen können bei vermögenden Kunden am wenigsten Punkten. Das ergab eine Studie der privaten Hochschule WHU – Otto Beisheim School of Management, wie Börse Online meldet. In der Gesamtwertung führt der Finanz- und Vermögensberater MLP. Die Privatbanken […]

mehr… →

McKinsey-Studie: Droht Deutschland Vollbeschäftigung und Arbeitskräftemangel?

März 20, 2010
Schweißen

Wie Welt Online berichtet, werden gemäss einer geheimen Studie der Unternehmensberatung McKinsey dem deutschen Arbeitsmarkt ab dem Jahre 2015 die Arbeitkräfte ausgehen. Schuld sei der demographische Wandel. Vor diesem Hintergrund empfielt McKinsey den Firmen, lieber jetzt auf Gewinne zu verzichten und stattdessen ihre Mitarbeiter im Hause zu halten. Wird Deutschland in den kommenden Jahren also […]

mehr… →

Glutamate – Gefährliche Nervengifte in Lebensmitteln

Juli 6, 2009

Glutamate gelten unter „Experten“ als „unbedenkliche Geschmacksverstärker“ und sind in fast allen Fastfood- und Fertiggerichten aber auch in Fleisch- oder Milchprodukten und Gewürzmischungen zu finden. Doch weltweite Studien belegen: Glutamate machen nicht nur dick, sondern verursachen auch Alzheimer, Parkinson oder Asthma-Attacken und können zum Tode führen. Wissenschaftler in den USA gaben dem Futter für Mäuse […]

mehr… →