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CONDORs erster Blick ins Weltall

CONDOR, ein neuartiger Detektor des Atacama Pathfinder Experiments (APEX) in der chilenischen Wüste, hat im November 2005 heißes Gas in unmittelbarer Umgebung junger, massereicher Sterne bei extrem hohen Radiofrequenzen von 1,5 Terahertz (THz) – also 1,5 Billionen Hertz – nachgewiesen. CONDOR ermöglicht erstmals Beobachtungen in dem bisher nicht zugänglichen Frequenzbereich an einem Teleskop der 12-Meter-Klasse. Die überraschenden Ergebnisse bestätigen die Erwartungen, durch dieses neuartige Fenster noch unbekannte Phänomene im Weltall aufspüren zu können. Am erfolgreichen Einsatz des CONDOR-Empfängers beteiligt sind Mitarbeiter des I. Physikalischen Instituts der Universität zu Köln sowie des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn.


Das APEX (Atacama Pathfinder EXperiment) Teleskop auf 5.100 Meter Höhe in den chilenischen Anden. Hier wurden die ersten Terahertz-Beobachtungen mit CONDOR, dem CO N+ Deuterium Observation Receiver, durchgeführt. APEX ist bisher das einzige Teleskop der 12-Meter-Klasse weltweit, an dem bei solch hohen Radiofrequenzen im Submillimeter-Bereich gemessen werden kann.

Max-Planck-Gesellschaft / Pressemitteilung
Bild: © Arnaud Belloche

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