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Jülich: Hochradioaktiver Atommüll verloren! Der ehrliche Finder…

Nordrhein-Westfalen vermisst rund 2.300 hochradioaktive Brennelementekugeln. Sie könnten im Bergwerk Asse gelandet sein oder auch nicht.

Aus dem Kernforschungzentrum Jülich sind 2.285 Brennelementekugeln verschwunden, berichtet der Spiegel in Bezug auf eine kleine Anfrage der Grünen.

Nach Aussage der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) könnte sich der hochradioaktive Abfall in der Asse befinden, wo er nicht hingehört, so das Blatt weiter. In dem undichten Salzbergwerk darf noch immer, aber nur schwach- und mittelradioaktiver Atommüll gelagert werden.

Die verbummelten Brennelementekugeln sollen 2,2 Kilogramm Uran 235U und 23 Kilogramm Thorium 232Th enthalten. Auch hochgefährliches Plutonium könnte dabei sein. Auf jeden Fall sei es genug radioaktives Material, um mehrere schmutzige Bomben zu bauen.

Weil Wissenschaftler und Landesregierung in NRW längst den Überblick über die in der Asse eingelagerten Mengen an Atommüll verloren haben, bleiben die Brennelemente wohl für immer verschollen.



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