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Torpedos und U-Boote mit Überschallgeschwindigkeit unter Wasser


Die Schallgeschwindigkeit im Wasser beträgt 1.500 Meter pro Sekunde. Wenn eine Unterwasserkanone ein Geschoss über diese Geschwindigkeit hinaus beschleunigt, bildet sich durch “Superkavitation” an der Spitze des Projektils Wasserdampf, der es umhüllt. Das Geschoss fliegt dann sozusagen in einer Wolke ohne mit dem ihn umgebenen Wasser in Berührung zu kommen. Der Widerstand ist daher gering und ermöglicht diese rasante Geschwindigkeit. Diese Anti-Torpedo Torpedos sollen, wie der Name schon sagt, zur Verteidigung gegen Torpedoangriffe eingesetzt werden. Neu ist es nicht. Auch deutsche Wissenschaftler forschen seit Jahren in dieser Richtung. Sogar Überschall-Unterseeboote sollen durch Superkavitation möglich sein, was bedeuten würde, in einer Stunde den Atlantik zu durchqueren.

Das Prinzip:
“Wenn Wasser einen Torpedo umströmt, bildet sich hinter dessen Nase ein Unterdruck. Bei einem Torpedo kann dieser Unterdruck dazu führen, dass das Wasser in den Sog hinein buchstäblich verdunstet – es bilden sich kleine Bläschen aus Wasserdampf. Die Bläschen implodieren rasch wieder, und der “Knall” erzeugt eine Druckwelle, die die Strömung verwirbelt. Je höher dessen Geschwindigkeit, desto mehr Gasbläschen entstehen durch die Kaviation. Die den Torpedo umhüllende Wasserschicht beginnt regelrecht zu kochen.”

mehr dazu bei American Digest, U.S. Navy und mare

via Pajamas Media

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