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Betrug mit gefälschten Ebay-Mahnungen – So erkennen Sie getürkte Zahlungsaufforderungen!


Da flattert mir doch heute eine Mahnung per E-Mail – scheinbar von eBay.de – ins Haus. Gebühren aus Verkäufen über eBay.de in Höhe von EUR 434,94 wären zu zahlen. Komisch, denke ich mir. Hast doch noch nie etwas über eBay verkauft. Bei näherem Hinsehen endeckte ich die Warnung von MSOutlook über eine angehangene ausführbare Datei “Rechnung.pdf.exe”. Also lehnte ich mich beruhigt zurück und las noch einmal ganz entspannt den äusserst dilettantisch verfassten Text. Hier nun meine Kritikpunkte:

Punkt 1
Eine Mahnung beginnt nie, ich wiederhole, niemals mit “Hallo sehr geehrter …” <= Schwachsinn!

Punkt 2
“Wir moechten Sie freundlich daran erinnern …” wird nie in einer Mahnung formuliert sein. Moechten Sie nur oder tun Sie es auch?

Punkt 3
Lieber Unbekannter Übeltäter, Forderungen werden zudem nicht innerhalb der “naechsten 5 – 7 Tage” fällig, sondern sind es bei einer Mahnung schon! Im Übrigen ist ein Zahlungziel immer ein Stichtag und hat kein Zeitfenster von mehreren Tagen.

Punkt 4
And last but not least, dear guy, keine PDF-Rechnung hat das Attachement “EXE”!

Fazit: Dieser Typ wird es in dem Geschäft nie zu etwas bringen.

Ach ja, eines muss ich ihm hoch anrechnen, Passwörter, TANs, Kreditkarten-Nummern wurden nicht abgefragt. Vielmehr hat der nette Betrüger darauf hingewiesen, dass eBay darüber niemals Auskunft verlangt. Wozu auch, wenn Betrug mit normaler Rechnungslegung funktioniert.

update:
Wie der Kundenservice von eBay.de heute mitteilt, versendet eBay keine E-Mails mit Dateianhang. Alle wichtigen E-Mails findet der Kunde unter “Mein eBay”.



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