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Nvidia-Chef: Android-Tablets noch teuer, aber gut

Die auf dem Betriebssystem Android basierenden Tablet-PCs sind zwar sehr gut, aber noch zu teuer. Zudem behindern Händlernetz und der Mangel an qualitativ guten Apps den Verkauf, meint Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang.

tablet pc motorola xoom

Tablet-PCs, wie der Motorola Xoom, wollen dem iPad Konkurrenz machen. Foto: Motorola

Jen-Hsun Huang muss wissen, wie schleppend sich Android-Tablets verkaufen, denn der Grafikchip-Spezialist Nvidia liefert mit seinem “Tegra 2”-Prozessor, der ersten mobilen Dual-Core CPU, einen wichtigen Baustein für diese Geräte.

Dabei seien die auf Android basierenden Tablets sehr gut, erklärte Huang in einem CNet-Interview. Es fehle nur an einer schlagkräftigen Vermarktung, einem fairen Preis, attraktiven Apps und einem gut organisierten Händlernetz.

So sei es nicht überraschend, dass die Verkaufszahlen des ersten Android Honeycomb Tablets, das Motorola Xoom, weit hinter denen des iPad zurückbleiben. So verkündete Motorola Ende April, dass vom Tablet-PC “Xoom” seit Verkaufsstart im Februar rund 250.000 Stück verkauft wurden, während Apple eine Million iPad 2 bereits am ersten Verkaufswochenende an seine Fans brachte.

Positiv überraschten die Android-Tablet-PCs den Markt trotzdem. Durch die rasche Folge der Versionen des Betriebssystems und die stetige Verbesserung der Hardware biete man attraktive Alternativen zum iPad, erklärte Huang.

Jetzt müsse das Marketing dies entsprechend kommunizieren, um zu Apple aufzuschließen. In der Vermarktung sei der iPad-Hersteller noch überlegen.



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