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Urheberrecht: Leistungsschutzrecht startet mit BILD-Lüge

Urheberrecht im Internet: Leistungsschutzrecht kommt mit der BILD-Lüge: Die Bundesregierung wolle das Urheberrecht im Internet verbessern.

Die von der Merkel-Regierung immer wieder mit Exklusiv-Informationen subventionierte BILD-Zeitung meldete am Sonntag mit einer Randnotiz, dass das Urheberrecht im Internet “nach dem Willen der schwarz-gelben Koalition erheblich verbessert” werden solle.

Dass vor allem die BILD-Herausgeberin Axel Springer AG federführend bei der Gestaltung des neuen Leistungsschutzrechts – eine übrigens zynische Umschreibung für gegenseitig abgeschriebene Presse-Meldungen – war, erwähnt das regelmäßig für seine “qualitativ hochwertige” Berichterstattung in der Kritik stehende Boulevard-Blatt nicht.

Ob tatsächlich die Bundesregierung ganz allein auf die “Verbesserung des Urheberrechts” zu Gunsten von Springer & Co gekommen ist?

Fakt ist: Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) trommeln schon seit Jahren für ihr Leistungsschutzrecht. Bereits am 28. Juni 2010 übergaben die Presseverleger dem Bundesjustizministerium in Berlin ihre Forderungen, wie der VDZ auf seiner Webseite schreibt.



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