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Wie Facebook unsere Besucher monetarisiert

Da stellt dieser Mark Zuckerberg eine Webseite ins Internet, nimmt uns die Besucher weg, macht sie zu Geld und wir Geprellten helfen ihm dabei.

Zuckerberg sagt, liebe Leute, bei mir könnt Ihr Euch treffen und unterhalten. Dann sagt er weiter, liebe Webmaster, macht für mein Facebook fleißig Werbung, zeigt allen sein Logo, verlinkt es und schickt mir Eure Besucher, damit auch sie sich auf meinem Netzwerk unterhalten können. Und wenn Ihr das auch immer schön macht, mein Facebook groß und mächtig wird, dann bekommt Ihr für jeden Eurer verlorenen Surfer von mir einen virtuellen Punkt – den sogenannten “Like”. Und wer von Euch bis zu seinem Tode die meisten meiner “Likes” gesammelt hat, hat gewonnen.

Uns Webmastern gefällt das, weil wir endlich schwarz auf weiß sehen, wie toll wir sind. Wir können der ganzen Welt zeigen, schaut her, so vielen Surfern gefielen unsere Webseiten.

Derweil geht Zuckerberg her und nimmt unsere Besucher. Er verknüpft ihre Daten und erstellt Profile. Illegal nach unserem Recht, denn die Besucher erfahren es nicht. Aber jetzt weiß der Facebook-Chef, welche Webseiten unsere Besucher mögen, was sie bewegt und welche Produkte sie gerne kaufen.

Genau das interessiert auch die Wirtschaft. Unternehmen schalten nun Werbung – zielgenau und effektiv. Natürlich auf Facebook und nicht bei uns. Facebook wird reich, Zuckerberg auch und wir Webmaster sind stolz auf unsere “Likes”.

Foto: Jason McELweeni / CC



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