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Anerkennung als Währung?

Es soll ja Menschen geben, die für Anerkennung arbeiten, wie die Wissenschaftler der TU Chemnitz zum Beispiel:
“Arbeit und Anerkennung sind wichtiger als Geld”

Welch klägliches Ziel. Ich arbeite, um Geld zu verdienen, um Kohle zu machen. Mit Geld kann ich mir etwas kaufen, meine persönlichen Wünsche und Träume verwirklichen. Mit Geld kann ich in den Urlaub fahren oder es an der Börse investieren. Mit Anerkennung geht das wohl kaum. Ich habe noch nie gehört, dass jemand für ein Empfehlungsschreiben vom Chef auch nur ein Brötchen beim Bäcker bekommen hätte. Ja selbst wenn alle 50.000 Kollegen eines Unternehmens auf diesem Empfehlungsschreiben unterzeichnet hätten, bekäme man wohl nicht einmal eine Büroklammer dafür.

Und ist nicht eine angemessene Vergütung in harter Währung für geleistete harte Arbeit zuzüglich sozialer Leistungen plus Prämien bei Zielerreichung eine viel bessere – weil messbare – Art der Anerkennung?

Und mal ehrlich: Gerade in Deutschland würde doch ein Empfehlungsschreiben, eingerahmt und versteckt vor den neidvollen Blicken des Nachbarn im Wohnzimmer aufgehangen, glatt verpuffen. Anerkennung wirkt nur, wenn sie auch geteilt wird. Das geht mit mit einem dicken für Geld gekauften Daimler viel besser.

Es muss daher heissen: Anerkennung in Währung. Stimmt’s?



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