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CEO-Blogs: Bei DocMorris steppt der Bär

Ein Schulbeispiel für CEO-Blogs

Ich hätte es in Deutschland nicht für möglich gehalten, dass es in einem CEO-Blog ein Post mit über 400 Kommentaren geben könnte, dass ein CEO-Blog solche Wirkung erzielt. Aber es geht, wie das DocMorris blog beweist. Natürlich funktioniert das hier so gut, weil das Unternehmen selbst schon heftig umstritten ist. Derzeit mischt DocMorris kräftig den Apothekenmarkt in Deutschland auf und zeigt den Lobbyisten, wie man mit vernünftigem Preis-Leistungsverhältnis ohne Abzocke seine Patienten zufrieden stellt und nebenbei noch Geld verdient. Was hat “DocMorris blog” damit zu tun? Gar nichts, denn an alten Strukturen und Klüngel in Deutschland sollte das Blog ja nicht Schuld sein. Auch hat sich das Blog sicher nicht die Geschäftsidee einer Versandapotheke einfallen lassen. Aber eines hat DocMorris-Gründer Ralf Däinghaus mit seinem Blog geschafft. Befürworter und Gegner diskutieren heftig auf SEINER hauseigenen Kommunikations-Plattform und wer bis dato DocMorris nicht kannte, der weiss nun, woher er seine Medikamente ohne Lobby-Aufschlag beziehen kann. Was beweisst, dass CEO-Blogs für Unternehmen sinnvoll sein können und sei es nur zum Zwecke der Kundenbindung, des Marketings, der Aufklärung oder des Know-how-Transfers, also als Schnittstelle Unternehmen – Markt oder Unternehmen – Kunde. Und allen Kritikern zum Trotz bin ich der Ansicht, dass diese heftige Diskussion dort eher nicht von Katzenbloggern geführt wird und es den Besuchern völlig egal sein dürfte, dass diese Plattform, auf der sie sich gerade austoben, ein Weblog ist. ;)

via Basic Thinking

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